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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 11

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 6

Auch Journalisten waren zugegen, die mit Volldampf arbeiteten. Bereits um acht Uhr morgens erschienen die Zeitungen und berichteten brühwarm über alles. Wir wollen uns gar nicht erst darüber auslassen, wie der Fall vom Publikum aufgefasst wurde. Die Erregung war enorm.

Denn jetzt erinnerte man sich an alles, was damals über das Katana und die japanischen Götter so ausführlich berichtet worden war, daran, wie Keigo Kiyotaki gedroht hatte, und so weiter.

Plötzlich erscholl der Ruf durch die Straßen: »Der Mörder ist bereits gefasst! Keigo Kiyotaki hat heute Nacht Loftus Deacon ermordet! Alles ist erklärt!«
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TSB John Sinclair – Bring mir den Kopf von Asmodina

Geisterjäger John Sinclair
Bring mir den Kopf von Asmodina

Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 202, 1987, 57:39 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar

Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Sir James Powell: Robert Seibert, Suko: Peter Niemeyer, Shao: Nina Danzeisen, Spuk: Peter Joseph Schmitz, Lady X: Christiane Pauli, Asmodina: Charlotte Acklin, Dr. Tod: Erwin Scherschel, Xorron: Christoph Piesk, Gangsterbraut: Hella Krämer, Todesengel: Jutta Popp, Tanith: Lorette Friedrich, Kara: Roswitha Benda, Nostradamus: Gisbert Rüschkamp, Asmodis: Anfried Krämer

Synopsis:
Zwölf Todesengel standen vor mir, ihre Pfeile auf mich gerichtet … Wenn nicht ein Wunder geschah war mein Lebensweg hier zu Weiterlesen

Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 4

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 4
Die zwei Bäume

Es war zwischen acht und neun Uhr an einem herrlichen Abend, etwa eine Woche nach den Ereignissen der vorherigen Kapitel, als zwei junge Männer das stattliche, aber etwas abgelegene Haus von Mr. Markham im Norden von London verließen und langsam den angrenzenden Hügel hinaufgingen. Zwischen ihren Lebensjahren lagen vier Jahre; der ältere war über neunzehn und der jüngere etwa fünfzehn. Doch war leicht zu erkennen, dass sie Brüder waren, so ähnlich sahen sie einander. Sie gingen mit geringem Abstand zueinander und wechselten kein Wort, während sie den etwas steilen Weg hinaufgingen, der sie zu der Anhöhe führte, von der sie gekommen waren. Der Ältere ging voraus und ballte von Zeit zu Zeit die Fäuste, runzelte die Stirn und gab andere stumme, aber ausdrucksstarke Zeichen seines brodelnden Zorns. Sein Bruder folgte ihm mit gesenktem Blick und einem Weiterlesen

Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten – Teil 2

Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten

Memoiren eines Scharfrichters aus den Zeiten des Mittelalters
Herausgegeben von Wilhelm von Chézy

Arnulfs Märlein vom Diebesdaumen

Es ist schon lange, lange Jahre her, da zog ein junger Mann, seines Zeichens Schäffler und Brauknecht, von Rosenheim nach München im Bayernland. Auf dem Rücken trug er sein Wanderbündel, in der Hand hielt er seinen Knotenstock und pfiff ein Schelmenliedchen, als ihm von Perlach aus die Türme des Münsters zu Unserer Lieben Frau mit ihren runden Kuppeln über den Buchenwald hinweg sichtbar wurden. Denn so ergeht es jedem Wanderer, sei er ein Bayer oder nicht. Als er das schlanke Zwillingspaar nur erblickte, wurde ihm das Herz leicht und voller Lust. Das war eben das Wahrzeichen der edlen Stadt München am Strand der grünen Isar.

Bevor er sich weiter in den Schatten des Waldes begab, wischte Friedel den Schweiß von der Stirn, warf seinen Rucksack von den Weiterlesen

Die Jesse James Storys – Band 1 – Kapitel 2

W.B. Lawson
Die Jesse James Storys – Band 1
Jesse James, der Outlaw
Kapitel 2
Raub von 24 000 Dollar

Nachdem wir die düstere Seitenstraße betreten hatten, kamen wir an spärlich gesäten Häusern vorbei, die außergewöhnlich einsam und verlassen aussahen. Ich bemerkte, dass meine schrecklichen Begleiter bei den wenigen Bewohnern dieser Häuser, soweit es überhaupt Anzeichen von Leben gab, in hohem Ansehen standen.

Schließlich verließen wir sogar den notdürftigen Weg, dem wir gefolgt waren. Ein weiterer beschwerlicher Marsch von zehn Minuten durch den kaum durchbrochenen Wald brachte uns zu einer großen Lichtung, auf der sich eine der größten und komfortabelsten Hütten befand, die ich je gesehen hatte.

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