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Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 9 – 6. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 9
Die Lady mit dem Kanarien-Brillant
6. Kapitel
Schlome Hersch, der Trödler

Das Schneegestöber, welches vorher niedergegangen war, hatte sich zu einem wahren Schneesturm angefacht, und der Wind blies so kräftig Sherlock Holmes entgegen, dass er sich kaum behaupten konnte, als er um die Ecke der Baker Street bog.

Aber mit schnellen Schritten verfolgte der Detektiv seinen Weg, und tiefer und immer tiefer tauchte er in das Gassengewirr der City ein, dort, wo dieselbe noch ganz und gar von dem modernen Geist der Baukunst verschont geblieben ist.

Kleine, krüpplige Häuser reihen sich hier in engen, winkligen Straßen aneinander, ab und zu schmalbrüstige Hochbauten, denen man es ansieht, dass schon Jahrhun­derte über sie dahingegangen sind.

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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 63

Der Roland von Rheinsberg und die Remus-Insel

Im Boberow-Wald treibt noch heute Herr von Reisewitz sein Unwesen. Er hat schon so manchen in die Irre geführt, der sich nicht mehr zurechtfand, bis er plötzlich ein Lachen oder Händeklatschen hörte und sah, wo er hingeraten war.

Mit dem Herrn von Reisewitz soll es aber folgende Bewandtnis haben: Er lebte hier unter Prinz Heinrich und hatte alles zu arrangieren. Während Prinz Heinrich im Felde war, richtete er die Boberow-Cavel, die Fortsetzung des Schlossgartens, ein. Weil er beim Prinzen aber verleumdet wurde, machte dieser ihm deshalb Vorwürfe. Da vergiftete sich Herr von Reisewitz. Als Prinz Heinrich aus dem Krieg zurückkam, sah er, wie schön alles geworden war, und es tat ihm sehr leid. Seit dieser Zeit geht Herr von Reisewitz im Boberow-Wald um.

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Al Capone – Band 25

Al Capone
Band 25
Ein Bankier wird gestohlen!

1. Kapitel
Die Entführung des Bankiers

Giacomo Florio hat soeben bei Al Capone angerufen, um ihm die erste Nachricht der neuen Sekretärin Shoemakers über Ed Weller mitzuteilen. Eveline Ahrens meldete sich am Apparat und Giacomo bat sie, ihrem Chef Folgendes auszurichten: »Miss Walsh hat herausgefunden, dass Ed Weller heute Nachmittag vom Untersuchungsgefängnis zum Gebäude des Chicago Herald gebracht wird, um einen Lokaltermin mit Rekonstruktion des Mordes abzuhalten, wegen dem ihn die Polizei verfolgt und das Gericht angeklagt hat. Der Termin ist für 16:30 Uhr angesetzt. Es ist anzunehmen, dass dieser Weller schon um vier Uhr aus dem Gefängnis abgeholt werden wird.«

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Neuerscheinung Das Schiff der verlorenen Kinder von Boris Koch

Geschichten von verlorenen Seelen auf ihrem ungewissen Weg erzählen von Mut und Zusammenhalt inmitten unermesslicher Gefahr. Während die Schatten der Vergangenheit und die Schrecken der Gegenwart sie heimsuchen, müssen Leö und Felix nicht nur gegen die äußeren Monster bestehen, sondern auch gegen die, die in ihren eigenen Herzen wohnen. Nur durch die Kraft der Gemeinschaft und den unbeugsamen Willen, sich nicht dem Dunkel zu ergeben, können sie die Freiheit erreichen, nach der sie sich sehnen.

Boris Koch
Das Schiff der verlorenen Kinder
Fantasy, gebundener Roman, Heyne, München, Veröffentlichung: 29. Oktober 2025, 544 Seiten, 24,00 EUR, ISBN 9783453275102

Klappentext

Als die Brüder Leo und Felix nach einem Streit mit ihren Eltern aus der Welt gerissen werden, finden sie sich plötzlich allein auf einem gewaltigen Schiff in tiefster Nacht wieder. Die verwinkelten Korridore scheinen verlassen, doch schon bald müssen sie feststellen, dass grausame Monster das Schiff beherrschen und Hunderte Kinder und Jugendliche versklavt haben. Und immer noch wissen Leo und Weiterlesen

Die Gespenster – Vierter Teil – 31. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Einundreißigste Erzählung

Ein Hospitalit zu Greenwich

Im Arbeitshaus zu Greenwich in England verfiel am 9. August des Jahres 1798 eine 60-jährige Frau in einen scheinbar toten Zustand. Ihre Leblosigkeit war so anhaltend, dass man sie am nächsten Sonntag zu begraben gedachte. Schon war ihr Sarg angefertigt; schon verschloss diese enge Behausung die vermeinte Leiche; schon hatte man die Unglückliche als wirkliche Leiche in das Behältnis getragen, in welchem die Leichen bis zum Begräbnis zu stehen pflegen. Aber am Sonntag früh kam der Arzt des Arbeitshauses, um sie Weiterlesen