Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 64

Das vermauerte Tor von Gransee
In vielen Städten der Mark Brandenburg findet man etwas, das in anderen Ländern nur sehr selten anzutreffen ist. Neben dem gewöhnlichen Stadttor befindet sich nämlich noch ein zweites, zugemauertes Tor. Man muss annehmen, dass dieses das allererste Tor gewesen ist, weil es mit dem Bau der Mauer übereinstimmt, in der es sich befindet, und weil es auch direkt auf die Straße zeigt, während das jetzige offene Tor schräg in die Stadt hineinführt. Welche Bedeutung die zugemauerten Tore hatten und aus welcher Veranlassung sie vermauert wurden, versuchen unsere Geschichtsschreiber vergeblich zu erforschen. Vermauerte Tore dieser Art finden sich namentlich in Kyritz, in Wittstock, in Wusterhausen im Ruppinschen, in Gransee (zwei), in Soldin (drei), in Friedeberg (zwei), in Morin (zwei), in Berlinchen (zwei), in Königsberg (zwei), in Schönfließ (zwei), in Landsberg an der Warthe, in Beerwalde, in Woldenberg, in Bernau, in Fürstenwalde und in Mittenwalde.
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Secret Service Band 3 – Kapitel 16
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.
In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.
Bräute für das Biest – Kapitel 2
Wayne Rogers
Bräute für das Biest
Ein Mystery-Thriller voll herzzerreißendem Grauen
Ein wahnsinniges Wesen durchstreift die Bergwildnis und versetzt die Bergbewohner in Angst und Schrecken. Gleichzeitig erfüllte es das Herz von Minna Talbot mit quälenden Zweifeln. Ein wahnsinniger Wissenschaftler flüsterte ihr Geheimnisse über die Geburt ihres Geliebten zu – Geheimnisse über ein grausames Experiment mit einem Menschenaffen.
Kapitel 2
Die Beute der Bestie
Lange Zeit herrschte Stille, während sie neben dem Bett standen und auf das tote Mädchen hinunterblickten. Minna vergaß, dass sie Teil davon war. Vielmehr war es, als wäre sie eine Zuschauerin, die in einen Raum blickte, in dem gerade etwas unvorstellbar Schreckliches geschehen war.
Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 07
Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847
Unterredung mit seinem Sohn
H. betrat den Raum, verbeugte sich demütig, war blass im Gesicht, hatte abgezehrte Züge und seine sonst schönen Augen waren trübe.
Satanas erhob sich ehrwürdig von seinem Sofa, ging H. einige Schritte entgegen, reichte ihm freundschaftlich die Hand, welche jener in kindlicher Dankbarkeit küsste. »Mein Sohn, wie siehst du aus? Ich erkenne dich kaum wieder. Dein Aussehen macht mir Sorgen und verdoppelt meine Liebe zu dir. Sind es deine Studien, die dich so mitgenommen haben? Lass das Hebräische und widme dich nur deiner Zeitschrift. Oder hast du familiäre Probleme mit Frau und Kindern? Ich erschrecke bei deinem Anblick! Was fehlt dir? In finanzieller Hinsicht kannst du ja nicht klagen. Sprich, mein Sohn, und mache ein Ende meinen großen Befürchtungen um dich und Weiterlesen
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 2
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform
Zweites Kapitel
Die Erzählung von Oscar Tournesol
Mit einer autoritären Geste half Fred Jorgell dem zerlumpten Buckligen, der neben ihm stand, in das Taxi, das sofort im dritten Gang in Richtung Stadtzentrum losfuhr.
»Du bist ein mutiger Junge«, sagte der Milliardär plötzlich zu seinem seltsamen Begleiter. »Du hast mir das Leben gerettet. Aber ich schwöre dir, dass du heute Abend deine Zeit nicht verschwendet hast. Und zunächst einmal, wie heißt du?«
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