Der Detektiv – Band 30 – Der Stern von Siam – Kapitel 4
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Stern von Siam
4. Kapitel
Unser Versteck
Wir hatten es nun behaglich. Wir saßen eng beieinander, rauchten und hatten auch nicht über Mangel an frischer Luft zu klagen, denn Jobster ließ den Deckel des Kessellochs etwas offen.
»Dass in diesem Eisenzylinder jemand steckt, darauf kommt so leicht niemand«, erklärte er. Wir erfuhren nun auch, weshalb er als blinder Passagier auf dem STERN VON SIAM reiste.
Das Astoria-Abenteuer – Teil 3
Max Felde
Das Astoria-Abenteuer
Nach den zeitgenössischen Aufzeichnungen von Washington Irving erzählt
Illustriert von L. Berwald
Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig. Stuttgart, Berlin, Leipzig. 1912
Angenehme und unangenehme Überraschungen
Kriegsbeil und Friedenspfeife
Am anderen Morgen verabschiedete sich John Colter. Er wünschte den Reisenden alles Glück. Mr. Hunt und die Teilhaber bedankten sich wiederum herzlich für manchen wohlgemeinten Rat und drückten ihm warm die Hand.
Dann ging es unter harter Arbeit, aber frisch und munter, ohne dass ein nennenswertes Ereignis die Fahrt unterbrochen hätte, den Fluss hinauf.
Am 28. April erreichte man den Platte River. Auf einer Insel, die nun im voll hervorgebrochenen Frühlingsgrün lag, wurde geankert und gelagert.
Wölfe – Staffel 1, Episode 2 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 2 von 6
Der Kardinal
Kardinal Wolsey ist gestürzt. Heinrich VIII. hat ihn entmachtet und gezwungen, London zu verlassen.
Krank und verbittert zieht er sich nach Norden zurück, nachdem er das Vertrauen des Königs verloren hat, weil er dessen Scheidung von Königin Katharina von Aragon nicht durchsetzen konnte.
Sein treuester Gefolgsmann, Thomas Cromwell, bleibt zurück – jedoch nicht aus Verrat, sondern aus Kalkül: Er glaubt, Wolsey könne nur durch Einfluss am Hof rehabilitiert werden.
Doch Cromwell erkennt, dass der Hof ein gefährlicher Ort geworden ist, voller Spione, Spott und Heuchelei.
Cromwell beginnt, sich in den inneren Kreisen des Königs einen Platz zu schaffen.
Gesetzlose und Desperados – Tom Tobin
Es war einmal Tom Tobin, einer der letzten berühmten Fallensteller, Jäger und Indianerkämpfer. Er lebte in den frühen Tagen, als die Rocky Mountains für fast alle ein unentdecktes Land waren – außer für die robusten Angestellten der vielen Pelzhandelsgesellschaften und die wenigen in ihren einsamen Wildnissen stationierten US-Truppen. Tom war ein Ire, hitzköpfig und ein treffsicherer Schütze mit Gewehr, Revolver oder dem mächtigen Bowie-Messer. Er kämpfte bei der kleinsten Provokation, doch niemand verließ je hungrig seine Hütte, wenn er einen Laib Brot zu teilen hatte, oder ohne Geld, wenn sich noch etwas in seiner Börse fand.
Wie Kit Carson war er eher unterdurchschnittlich groß, rothaarig und weit entfernt von einem Adonis, aber er hatte ein großes Herz und war so flink wie eine Antilope. Tom spielte eine wichtige Rolle bei der Vergeltung für die Ermordung der Amerikaner im Taos-Massaker und beim Sturm auf das indianische Pueblo. Doch seine größte Errungenschaft war die Tötung des berüchtigten Banditen Espinosa, der auf dem Höhepunkt seiner brutalen Karriere die gesamte Bergregion in Angst und Schrecken versetzte.
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 13
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 8
Dann noch etwas anderes, was dem Leser ebenfalls nur angedeutet werden kann.
In derselben Nacht, welche diesem Tage folgte, öffnete sich in der dritten Etage eines Hauses, dessen Eingang in der Bedford Street lag, das Fenster eines Hinterzimmers. Ein Mensch bog sich heraus, blickte in den dunklen Hof hinab und sah zu dem finsteren Himmel hinauf, und dann kam eine Hand zum Vorschein und tastete seitwärts nach dem Blitzableiter, und im nächsten Augenblick hing an diesem Blitzableiter zwischen Himmel und Erde die Gestalt eines dunkel gekleideten Mannes, der wieder im nächsten Moment mit der Gewandtheit eines Affen den Blitzableiter emporkletterte, und als er das Dach erreicht hatte, verwandelte sich der Affe in eine Katze, denn mit der Geschicklichkeit einer solchen setzte er seinen Weg auf dem Dache fort, und da gab es kein Hindernis, welches er nicht durch Springen oder Kriechen zu überwinden gewusst hätte.
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