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Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 3

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Nun herrscht aber im fruchtbaren Schwabenland und besonders im Ries die löbliche Gewohnheit, dass man täglich fünfmal isst, und zwar jedes Mal Suppe, zweimal aber Knöpfle oder Spätzle dazu. Daher heißen die Leute Weiterlesen →

Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers …

Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers. Sie wurde in Ribemont verbrannt. (1578)

Dieser Prozess war die nächste Veranlassung, dass Bodin sein Werk über die Zauberei schrieb. Er hatte als königlicher Anwalt dem Prozess beigewohnt.

Die Mutter von Johanne Hervilliers war schon 1548bals Hexe in Senlis verbrannt worden. Johanne musste damals als Kind bei der Hinrichtung ihrer Mutter zugegen sein und wurde dann noch als Hexe ausgepeitscht. In ihren Geständnissen, die sie frei und ohne auf die Folter gespannt worden zu sein, ablegte, erklärte sie, sie gehöre dem Teufel schon seit ihrer Geburt; seit ihrem zwölften Jahr habe sie sich einem Teufel hingegeben, der, gestiefelt, gespornt und den Degen an der Seite, so oft zu ihr gekommen sei, als sie einen Wunsch nach ihm gehabt habe. Er schlug ihr auch vor, sie zur Mutter eines kleinen Teufels zu machen. Um zum Hexensabbat zu kommen, wollte Weiterlesen →

Hannikel – 17. Teil

Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787

Hannikels und seiner Konsorten letzte Auftritte als ein Anhang zu seiner Lebensgeschichte

Hannikel hat bereits seine Rollen auf dem Schauplatz dieser Welt ausgespielt und wichtigere Auftritte in der anderen übernommen.

Ehe solches geschah trug sich noch Folgendes mit ihm zu:
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Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 2

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Die Bopfinger waren nämlich Gelbfüßler genannt, weil sie einst ihre an den Herzog zu entrichtende Abgabe an Eiern mit Füßen in den Krätten- (Korb-) Wagen eingetreten hatten, damit recht viele hineingehen sollten, was Weiterlesen →

In Valery in Savoyen werden eine Menge von Wahnsinnigen verbrannt. (1574)

In Valery in Savoyen werden eine Menge von Wahnsinnigen verbrannt. (1574)
Aus: Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten. Nach dem Französischen des Calmeil. Bearbeitet von Dr. Rudolf Leubuscher. Halle. 1848

Eine Menge von Schäfern, Holzhauern und Bauern klagte sich 1574 in Savoyen der schwersten Verbrechen au. Daneau sagt darüber: »Die Zauberer sind in Savoyen und in den anliegenden Gegenden so dicht, dass man sie, trotz der sorgsamsten Nachsuchung und strengsten Bestrafung, obwohl in einem Jahr an die 80 in einer Stadt verbrannt worden sind, nicht ganz ausrotten kann.” Daneau teilt sehr charakteristische Geständnisse einer Angeklagten mit, deren Angaben in mehreren Verhören immer dieselben blieben. Sie hielt sich seit beinahe dreißig Jahren für eine Hexe (eryge, so nannte man die Hexen in Savoyen) und wollte dem Teufel (pute-béte) gehuldigt haben. Als sie eines Abends das Haus ihres Bruders verließ, wo sie sehr geärgert worden war und über eine Weiterlesen →