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Storys

Xaver Stielers Tod – Kapitel 3

Xaver-Stielers-TodRobert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin

Drittes Kapitel

Das emsige, dumpfe Bienensummen, das ganz vollen Theatern eigen ist, erfüllte das Haus mit seiner sonderbaren Musik. Es war, als ob die Nervensaiten in all den erwartungsvollen, aufgeregten Menschen hörbar erklangen. Der erste Teil des Programms war vorüber, von manchen ganz versäumt, von den Übrigen mit halber Teilnahme, mit lauem Beifall betrachtet. Jetzt jedoch hatten sich in der Pause sämtliche Plätze gefüllt. Xaver Weiterlesen →

Der Teufel auf Reisen 24

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Fünftes Kapitel – Teil 8
Abenteuer auf dem Lande

Beide traten in den Speisesaal und fanden dort den Freiherrn gerade im Begriff das Zimmer zu verlassen.

»Meine Herren«, rief er ihnen heiter entgegen, »ich bitte meine Abwesenheit auf eine Stunde zu entschuldigen, ein kleines Geschäft ruft mich fort. Ich lasse Sie in der Gesellschaft meiner Töchter zurück und hoffe, Sie werden so Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 27

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Siebenundzwanzigstes Kapitel

Esch-ke-buk-ke-koo-scha, ein Häuptling vom Leech-See, fand sich um diese Zeit nebst einem Gefolge von vierzig jungen Kriegern, zu Pembina ein. Ich ging, nebst mehreren anderen, welche er gleichfalls zu sich eingeladen hatte, in seine Hütte, um etwas Näheres über die neue Offenbarung zu hören, welche der große Geist dem Manito- Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 13

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Zu späte Angst!

»Wenn, ja wenn er wieder kommt! Gott gebe es!«

Martha wagte nicht, ihren Mann, als er mit kummervoller Miene in die Kammer trat, zu fragen, warum nur er den Junker begleiten durfte, und was dieser etwa mit ihm gesprochen habe. Sie wusste, dass sie von ihm doch nichts erfahren, wohl aber einen derben Verweis wegen ihrer Neugier erhalten hätte.

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Das Gespenst von Amalfi – Teil 2

Das-Gespenst-von-AmalfiDas Gespenst von Amalfi
Eine Erzählung von Robert Kohlrausch

Wir hatten ein paar Wochen lang ein stilles Leben des Genusses und behaglicher Arbeit geführt, als unser Frieden auf merkwürdige Weise gestört wurde. Mit fröhlichen Lachen begann eine düstere Geschichte. Wir saßen – zwölf Personen ungefähr – an der abendlichen Tafel, zu der die spät einschlafende Sonne noch herein sah, wobei wir über alle möglichen Dinge plauderten. Seit einigen Tagen war unser Kreis durch einen preußischen Major a. D. erweitert worden, der alljährlich nach Amalfi kam und sehr genau dort Bescheid wusste. Wir hörten von ihm manches Neue über die Stadt und ihre Geschichte, daneben auch ein wenig Personalklatsch und Anekdoten. Besonders hoch aber horchten wir auf, als er an diesem Abend fragte: »Wissen die Herrschaften denn auch schon, dass dieses Kloster sein Hausgespenst hat?«

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