Felsenherz der Trapper – Teil 6.3
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 6
Die Goldgräber der Jicarilla-Berge
Drittes Kapitel
Der Namenlose
Eine Viertelstunde später traf er mit Ben, Sepp und dem »Namenlosen« zusammen. Sein Abenteuer verschwieg er, erwähnte nur, dass er zwei der Apachen belauscht und so einiges über deren Absichten gehört habe.
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Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 6
Der durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.
Pamfilius als Geldherausschwindler
Am anderen Morgen, es war Sonntag, weckte mich die Glocke des Kirchleins um 8 Uhr aus tiefem Schlaf zum Besuch der heiligen Messe. Hinter dem Vorhang des Fensters sah ich die Köchin in die Kirche gehen. Der Herr Weiterlesen
Der Freibeuter – Die höchste und letzte Ehre
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 4
Gegen Abend desselben Tages war es in der Schank- und Barbierstube der Frau Ankarfield voll. Die Wirtin selbst saß in ihrem Lehnstuhl. Der Schrecken der vergangenen Nacht hatte ihrer Gesundheit geschadet. Sie fühlte sich unwohl und war sichtlich verfallen. Vor ihr saß der Schiffschirurgus Habermann und fühlte ihr den Puls mit besorgter Miene. Auf dem Tisch eine Teekanne, eine Schachtel mit Pillen, eine Büchse mit Latwerge, eine Flasche voll Medizin, ein Päckchen Pulver. In einiger Entfernung sah man eine stattliche Klistierspritze, einen Aderlassschnäpper, Schröpfköpfe, Bindezeug und Pflaster. Den übrigen Raum der Stube hatte meist die Schiffsmannschaft des Graf Mörner gefüllt, aus Neugierde, um Näheres über die Vorfälle der verwichenen Nacht zu Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 9
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Des Müllers Hund
Die Notwendigkeit, einen vollkommen brauchbaren Hund zu bekommen, wurde für Hiesel immer dringender. Da vernahm er, dass ein Müller, eine Stunde von Mähringen, seit einiger Zeit einen äußerst großen, aber sehr wilden Hund abrichte, mit dem Vorsatz, den Hiesel damit zu fangen.
In der Absicht, mit dem Müller einen wohlfeilen Handel zu schließen, besuchte Hiesel als Metzgerknecht angezogen, den Müller, trank gegen Bezahlung eine Flasche Bier und blickte durch das Stubenfenster ganz unbefangen auf Weiterlesen
Die weiße Frau
Christoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Erster Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2015
Die weiße Frau
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts lag in Böhmen ein altes Schloss auf einem schroffen, dicht mit Holz umwachsenen Felsen, in welchem, der allgemeinen Sage nach, schon seit einigen Jahren Geister ihre Wohnung aufgeschlagen haben sollten. Selbst der ehemalige Besitzer war durch das nächtliche Getöse nicht nur, sondern auch durch mancherlei üble Begegnungen genötigt worden, es zu verlassen. Und verödet stand nun dieser Weiterlesen
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