Xaver Stielers Tod – Kapitel 13
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Dreizehntes Kapitel
Der alte Graf Hersberg ging in seinem Hotelzimmer unruhig auf und ab. Mit modernen, weißlackierten Möbeln, weißen Biedermeiervorhängen und einem Jagdstück in weißem Rahmen war es ein sehr sauberes, elegantes und helles, aber ungemütlich kühles Gemach. Das einzig Weiche, Behagliche darin war eine dunkelblau bezogene Chaiselongue, die Graf Stefan für den leidenden Vater mit Mühe vom Wirt erkämpft hatte. Was in den letzten Weiterlesen
Der Teufel auf Reisen 36
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 5
Des Teufels Anteil
Am anderen Tag ging die Witwe in den Vormittagsstunden aus. Fern von ihrer Wohnung nahm sie einen Fiaker und befahl dem Kutscher nach einer Straße, die fast schon außerhalb der Barriere lag, zu fahren. Vor einem vierstöckigen Haus hielt sie an und trat in dasselbe.
John Tanner – Das Leben eines Jägers Anhang I
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Anhang
1. Über die Feste der Indianer
Wer bei den Indianern viele Festlichkeiten gibt oder um in der Sprache ihrer Gesänge zu reden, das Volk fortwährend in Bewegung hält, gilt für einen großen Mann. Besonders in den Zeiten, wo dass diese Feste die Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 7.1
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 7
Die Mumie Matazumas
Erstes Kapitel
Blubb und Crax
Die Stadt El Paso am linken Ufer des Rio Grande del Norte war zu der Zeit, wo unsere Erzählung spielt, noch ein jämmerliches Grenzstädtchen, dessen Einwohner jeden Augenblick gewärtig sein mussten, von den Rothäuten angegriffen zu werden.
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Der bayerische Hiesel – Teil 21
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Das Schätzchen in der Mühle
Auf seinen einsamen Streifzügen in den Wäldern hatte Hiesel einst in der Nähe einer Mühle, die an einem rauschenden Wildbach in schauerlicher Öde lag, ein schönes Mädchen, namens Therese, getroffen, die eben beschäftigt war, Haselnüsse zu sammeln.
Er fand Gefallen an dem schönen Mädchen, erfuhr, dass sie die einzige Tochter des Müllers sei, und erst 17 Jahre zähle.
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