Indianische Sagen von der Nordpazifischen Küste Amerikas Teil 8
Franz Boas
Indianische Sagen von der Nordpazifischen Küste Amerikas
Sonderabdruck aus den Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. 1891 bis 1895
Berlin. Verlag von A. Asher & Co. 1895
I. Sagen der Shushwap. Gesammelt in Kamloops.
8. Der Spieler
Es war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne und zwei Töchter. Der jüngste Sohn war ein Spieler und verlor alles, was er selbst und seine Schwestern und Brüder besaßen, endlich sogar seiner Schwestern Schuhe. Da er nun Weiterlesen
Schwäbische Sagen 18
Der wilde Jäger
1.
Eine mündliche Überlieferung aus der Gegend von Calw
Im vorderen Schwarzwald lässt sich der wilde Jäger besonders in den Adventsnächten hören, indem er beständig Holz anschlägt. Die Forstleute tun dies sonst mit einem Hammer, der ein bestimmtes Zeichen hat, welches sie an alle Bäume, die gefällt werden sollen, einhauen. Grad so hört man den wilden Jäger dann im Wald klopfen, und zwar bald hier, bald da, in ganz entgegengesetzter Richtung, indem er blitzschnell von einem Punkt zum anderen eilt. Auch die, welche ihm jagen helfen, klopfen Weiterlesen
Der Mythos Tempelritter – Teil 3.10
Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen
Indianische Sagen von der Nordpazifischen Küste Amerikas Teil 7
Franz Boas
Indianische Sagen von der Nordpazifischen Küste Amerikas
Sonderabdruck aus den Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. 1891 bis 1895
Berlin. Verlag von A. Asher & Co. 1895
I. Sagen der Shushwap. Gesammelt in Kamloops.
7. Der Lachsfischer
Es war einmal ein alter Mann, der fing immer Lachse mit einem Speer, der mit roten Spechtfedern besetzt war.
Schwäbische Sagen 17
Das Weltschjägerle
Eine mündliche Überlieferung aus Neubulach. Vgl. Deutsche Sagen der Brüder Grimm, Band I, S. 397: Der ewige Jäger und der Graf von Württemberg. Nach einem Meistergesang aus dem 15. Jahrh. von Michael Beheim.
In der Umgegend von Neubulach heißt der wilde oder ewige Jäger gewöhnlich das Welschjägerle (Weltsjäger), weil er in der ganzen Welt herumjagen muss. Derselbe bat nämlich Gott, dass er ihn doch nicht absterben und selig werden, sondern ewig jagen lassen möge, und dieser Wunsch ist ihm gewährt worden. Er kommt in der ganzen Welt umher und zeigt sich besonders im Nagoldtal. Er Weiterlesen


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