Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 39
Tauwautschiheskwä
oder die weiße Feder
Ein alter Mann, der seine Hütte tief in der Wildnis des Waldes aufgeschlagen hatte, nahm, um etwas Unterhaltung zu haben, einen kleinen Knaben zu sich, der Tauwautschiheskwä hieß und dessen Eltern und Geschwister von sechs großen Riesen umgebracht worden waren. Sobald dieser richtig laufen konnte, machte er ihm Pfeil und Bogen und schickte ihn auf die Jagd.
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 38
Drei Kinder, von denen das Älteste kaum Kraft besaß, um einen schwachen Bogen zu spannen, hatte der plötzliche Tod ihrer Eltern zu Waisen gemacht. Der Vater war ein Einsiedler gewesen, der sich schon in seiner Jugend von seinem Stamm getrennt hatte, um ein ruhiges und ungestörtes Leben zu führen.
Es schien ein guter Manitu über diesen Knaben zu wachen. Sie litten nie Not, und der Älteste davon wurde sogar in ganz kurzer Zeit ein tüchtiger und glücklicher Jäger. Er lehrte diese Kunst auch seine beiden Weiterlesen
Der Mythos Tempelritter – Teil 3.15
Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 29
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Indianische Fischerei in New Brunswick
Die Flüsse von New Brunswick werden jährlich zur Laichzeit von einer großen Menge der verschiedensten Fische besucht. Die Vorzüglichsten derselben sind: der Lachs, Stör, der Barsch, die Alosa, der Gaspereau, der Stint und verschiedene andere von geringerem Wert. Auch haben die Flüsse Überfluss an Fischen, welche man beständig in diesen Gewässern findet und die nie ins Meer hinabgehen. Es sind: Forellen, rote und weiße Barsche, Aale, Cuske, Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 37
Mitscha-Makwe
oder der Krieg mit dem Riesenbären, der den Wampumgürtel besaß
Hoch oben im Nordwesten lebte ein großer Magier namens Jamo mit seiner Schwester, die außer ihm nie ein anderes menschliches Gesicht gesehen hatte. Jamo führte ein recht bequemes Leben. Auf der Jagd brauchte er sich nicht hungrig und müde zu laufen, denn wenn ihm Fleisch mangelte, so steckte er einfach am Abend einige Pfeile vor seinem Wigwam in den Boden, und am anderen Morgen fand seine Schwester an jedem davon ein fettes Tier stecken.
Weiterlesen

Neueste Kommentare