Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 68
Kosmogonie der Potawatomi oder der Feuermacher
Die Potawatomi sagen, dass die Welt von zwei mächtigen Geistern regiert werde, nämlich von Gitschi Manitu, dem guten, und Matschi Manitu, dem bösen Geist.
Als Gitschi Manitu die Erde geschaffen hatte, füllte er diese mit einer Menge Wesen, die zwar menschlich aussahen, sich aber sehr unmenschlich benahmen. Es waren dies abscheulich gemeine Schlingel, denen es im Traum nicht einfiel, ihrem Schöpfer zur Freude zu leben und ihm für die vielen Wohltaten zu danken, die Weiterlesen
Schwäbische Sagen 50
Der Mädchenfels
Eine mündliche Überlieferung aus Reutlingen und Pfullingen
Über den sogenannten Mädlesberg bei Pfullingen ging einst eine schöne Jungfrau. Da traf sie ein Jäger, der in böser Lust entbrannte. Und weil die Jungfrau ihm nicht zu Willen sein wollte, versuchte er, ihr Gewalt anzutun. Sie ergriff endlich die Flucht. Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 57
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Tscha-hu-Tlack
Dieser berüchtigte Indianerhäuptling wurde im Januar 1838 in der Nähe von Fort Lloyd in Florida von einer Abteilung des 2. Dragonerregiments unter Oberst D. E. Twiggs nach äußerst verzweifelter Gegenwehr gefangen genommen. Tschach-hu-Tlack oder zu Deutsch die feurige Kohle war ein vollblütiger Neger, der schon früh der Sklaverei entlaufen war und sich durch seine Tapferkeit in der Schlacht und seine Klugheit im Rat unter den Tallogi, Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 67
In alten Zeiten kam einmal ein großer Manitu auf die Erde, der einem Indianer die Frau wegnahm und mit ihr in kurzer Zeit vier Kinder zeugte. Der erste Sohn hieß Menabuscho oder Freund der Menschen; der Zweite hieß Tschibiabos, und dieser hatte die Toten zu bewachen und war der Beherrscher des Seelenreiches. Wabasso, der Dritte, floh, sobald er das Weltlicht erblickte, in den fernen Norden und wurde dort in einen weißen Hasen verwandelt, in welcher Gestalt er für einen mächtigen Geist gehalten wird. Der vierte Sohn, bei dessen Geburt die Mutter starb, erhielt den Namen Tschokanipock oder der Mann des Feuersteins.
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Schwäbische Sagen 49
Der Name der roten Murg
1. Die Rotmäntel
Eine mündliche Überlieferung aus Baiersbronn
In alten Zeiten, als im Murgtal bei Baiersbronn, Mitteltal und Obertal nur erst zerstreute Höfe lagen, kamen oftmals über den Weiterlesen

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