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Phänomene und Legenden

Interessante Abenteuer unter den Indianern 94

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Die Katastrophe

Der Sohn eines Kickapoo-Häuptlings, welcher mit einem Wiattanon-Mädchen versprochen war, kam nach Fort Knox, zu Vincennes, um dasselbe abzuholen, obwohl ein Indianerkrieg damals gegen die Vereinigten Staaten im Gange war. In diesem Krieg gehörten die Kickapoo zu den furchtbarsten Feinden. Wir befanden uns zu der Zeit zufälligerweise an jenem Ort. Es war Sommer und das Wetter war sehr warm. Der junge Kickapoo wurde in das Weiterlesen →

Der Stier von Ilsfeld

Der Stier von Ilsfeld

Er war groß, er war stark und er hatte, so man den mündlichen Überlieferungen Glauben schenkt, über dreihundert Männer erschlagen.

Wendel Stier, besser bekannt als der Stier von Ilsfeld, war schon zu Lebzeiten eine Legende.

Für mich Grund genug, mehr über ihn in Erfahrung zu bringen, erst recht, als ich feststellen musste, dass es trotz seiner angeblichen hundertfachen Untaten selbst in den Weiten des www nur eine kümmerliche, vierspaltige Abhandlung über ihn gibt.

Also was tun?
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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 48. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel kommt wieder nach Braunschweig und wird Lohgerber.

chon einige Jahre waren verstrichen, dass Eulenspiegel in Braunschweig nicht gewesen war. Nein, sagte er zu sich selbst, jetzt muss ich wieder hin, sonst könnten die Leute glauben, Eulenspiegel sei tot. Er ging also von Leipzig nach Braunschweig und nahm bei einem Gerbermeister Arbeit, welcher ihn aber nicht kannte.

Einige Tage danach wurde der Meister zu Gast gebeten und trug Eulenspiegel auf, das Leder gar zu machen und sprach: »Siede den Tubben voll Leder gar.« Eulenspiegel fragte:» Was soll ich für Holz dazu nehmen?«

Der Meister lachte und sagte spöttisch: »Das ist eine Frage! Wenn ich kein Holz mehr hätte, so könntest du wohl Weiterlesen →

Sammlung bergmännischer Sagen Teil 40

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen →

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 47. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel näht zu Leipzig eine Katze in ein Hasenfell und verkauft sie an einen Kürschner für einen Hasen.

ulenspiegel war den Kürschnern wegen des Geruchs der Felle nicht gewogen und suchte Gelegenheit, ihnen aufs Neue einen Schelmenstreich zu spielen. Als er von Aschers­leben nach Leipzig kam, so erfuhr er, dass die Kürschner zu Fastnacht eine große Zusammenkunft hätten, wobei die löbliche Gilde zu Abend speiste und ein Hasenbraten nicht fehlen dürfe.

Jetzt ist es Zeit, dachte Eulenspiegel, wieder einen Possen zu spielen. Er nahm deshalb die Katze sei­nes Wirts, ließ sich von der Wirtin ein frisches Hasen­fell geben und nähte die Katze hinein, steckte sie in einen alten Sack, zog Weiterlesen →