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Spannungswelten

Kapitän Luzifer Erster Teil – 1. Kapitel

Gaston Choquet
Kapitän Luzifer
Erster Teil
1. Kapitel
Das Kriegsschiff

In der großen Stille dieses schwülen, tropischen Nachmittags ertönte laut die Stimme des Ausguckes vom Toppmast: »Segel, Steuerbord, achtern!«

Auf der Brücke griff der stämmige, rotgesichtige Bretone und Wachoffizier nach seinem Fernrohr und richtete es auf das gemeldete Schiff. Er musterte es lange, runzelte besorgt die Stirn und rief einen vorbeikommenden Matrosen zu sich: »Yann, sag dem Kapitän, dass ein Schiff in Sicht ist und er hierherkommen soll.«

Der Matrose gehorchte und wenige Augenblicke später erschien der Kapitän. Er war ein alter Seebär von etwa vierzig Jahren mit Weiterlesen

Lars Haider – Ich mach’ mein Ding

Lars Haider – Ich mach’ mein Ding

Der vorliegende Kriminalroman beinhaltet den vierten Fall der Lukas-Hammerstein-Reihe.

Lukas Hammerstein ist Anfang vierzig und wohnt mit Frau und Sohn in Hamburg-Eppendorf. Er ist Journalist und arbeitet für die Hamburg News, eine Zeitung, die Wert auf seine Arbeit legt.

Seine Kollegin Kaja Woitek. Polizeireporterin der Zeitung, und er haben zusammen schon diverse Fälle aufgeklärt. Kaja ist mit Enno von Spoercken liiert, dem Chef der Hamburger Kripo, was für Lukas und sie schon öfter von Vorteil war, wenn sie zusammen für einen Fall recherchieren mussten.

Zu den Freunden von Lukas gehören auch Prominente wie der Bürgermeister Julius Wolff, der Bundeskanzler werden will, und Udo Lindenberg, der Sänger, die beide während des Krimis auch immer wieder erwähnt werden. Der Titel des Romans stammt aus einem Song des Rockstars.

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Der Gefangene der Stadtvogtei – Kapitel 4

Der Gefangene der Stadtvogtei
Eine Berliner Kriminalgeschichte
von Jodocus Donatus Hubertus Temme
G. Behrend (Falkenbergische Verlagsbuchhandlung), Berlin, 1861

Kapitel 4

Ein Ochsenhändler

In der Jerusalemer Straße in Berlin gibt es viele Keller, in denen bei Tag wie bei Nacht ein reger Verkehr herrscht. Es verkehren allerlei Leute dort, und zu der Zeit, aus der ich erzähle, waren in mehreren davon, vor allem nachts, immer einige Berliner Diebe anzutreffen.1  Die Berliner Diebe bilden eine Genossenschaft für sich, freilich zusammen mit ihren Frauen. In jenen Kellern pflegten daher nachts nur Diebe mit ihren Frauen zu verkehren.

In einem dieser Keller war es noch in später Nacht sehr voll. Es fand eine Zusammenkunft statt. Es wurde Musik gemacht, Weiterlesen

Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 12

Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben

Kapitel XII.

Der Traum eines Piraten

Noch bevor der Schlaf seine Augen schloss und seine körperlichen Sinne betäubte, begann Kidd zu träumen. Er lag so ruhig und still da, dass er wie ein Teil eines großartigen orientalischen Gemäldes von barbarischer Pracht wirkte. Der größte Dichter der Welt könnte sagen:

Die Schlafenden und die Toten sind wie Bilder.

Der gefürchtetste aller Seeräuber, der Piratenchef, lag eine Zeit lang vollkommen ruhig und still da, obwohl sein Geist damit beschäftigt Weiterlesen

Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 23

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 23

In Jenkintown war alles in Ordnung. Mrs. Maroney hatte sich mit De Forest versöhnt, und sein gegenwärtiges Glück war so groß, dass er seine vergangenen Sorgen völlig vergessen hatte. Er mochte Flora sehr und ging gerne mit ihr spazieren, besonders wenn ihre Mutter dabei war. Madame Imbert fuhr manchmal mit Mrs. Maroney zum Einkaufen nach Philadelphia, und De Forest war immer ihr Kutscher. Mrs. Maroney hielt sich an ein Versprechen, das sie ihrem Mann gegeben hatte, und fuhr nie ohne Madame Imbert mit De Forest aus.
De Forest hatte nur einen Sitz in seiner Kutsche, und es war ziemlich lästig, ständig zwei Damen zu befördern. Er hatte nur wenig Platz zwischen ihnen, und da es warm war, fühlte er sich oft sehr unwohl. Er war groß, und seine Knie stießen dicht gegen das Verdeck, aber Weiterlesen