Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 4
Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 4
Der Untergang der DIOGENES
Trotz des orkanartigen Sturms von ungeheurer Gewalt, der aus den eisigen Regionen der Baffin-Bay und Grönlands herangekommen war, versammelten sich auf das erste Notsignal der DIOGENES hin binnen weniger Stunden Dutzende von Schiffen. Die DIOGENES, ein erstklassiges Passagierschiff, das den Liniendienst zwischen Cherbourg und New York versah, sollte nicht ungehört versinken. Riesige, bis zu dreizehn Meter hohe Wellenberge wurden durch strömendes Öl geglättet und von unterseeischen pneumatischen Wellenbrechern gebrochen. Dampf-, Diesel- und Elektroboote sowie flinke Gleitboote kreuzten Weiterlesen
Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Max Schilling ist ein junger Lehrer an einem Gymnasium. Außerdem ist er ein bekennender Schwuler mit einem regen Sexualleben und ständig wechselnden Männergeschichten.
Er trifft sich, wie so oft, mit einer Online- Bekanntschaft, die er über seine spezielle Dating- App kennengelernt hat. Ginger87 nennt sich der gutaussehende Typ, eigentlich auf der Suche nach etwas Festem, aber auch bereit für schnelle Abenteuer.
Max erhält Gingers Einwilligung, ihn zu daten und will ihn in seiner Wohnung aufsuchen. Ginger ist zunächst nicht begeistert, denn nach eigener Aussage hatte er keine Zeit, aufzuräumen. Max schreibt zurück, das störe ihn nicht.
Der junge Lehrer sucht Ginger also in seiner Wohnung auf, die sich in einem heruntergekommenen Haus, aber in einer guten Wohngegend befindet. Kaum hat er die Wohnung betreten, fällt ihm sein Lächeln aus dem Gesicht. Er selbst ist ein ordentlicher Mensch, in der Wohnung seines Dating- Partners aber herrscht das pure Chaos.
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 2
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Achte Episode
Das Geisterauto
Zweites Kapitel
Die Schankwirtschaft Zum Großen Wigwam
Nachdem man eine verriegelte Tür durchschritten hatte, die aus Brettern von Verpackungskisten bestand und deren Scharniere aus Lederstücken gefertigt waren, befand man sich in einem langen, niedrigen und verrauchten Raum, in dem das Auge und die Nase gleichermaßen unangenehm gereizt wurden. Es herrschte dort ein abscheulicher Gestank nach Räucherfisch, vermischt mit dem Odeur von schlechtem Alkohol und ranzigem Fett. Der Rauch der Pfeifen, zusammen mit dem des Kamins, entwich durch ein Loch im Dach, nachdem er die gesamte Atmosphäre des Raumes in einen so dichten Nebel gehüllt hatte, dass man die Hand vor Augen kaum sehen konnte.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 17
George W. M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 17
Eine Höhle des Schreckens
Wie schmutzig, ungesund und abstoßend die gesamte Umgebung der West Street (Smithfield), Field Lane und Saffron Hill heute auch erscheinen mag, so war sie vor einigen Jahren doch noch weitaus schlimmer. Es gab damals nur wenige Senkgruben; und kaum eine der existierenden verfügte über einen Abfluss. Die Abdeckereien von Cow Cross und die Betriebe in der Castle Street, in denen Pferdefleisch zu Futter für die Hunde und Katzen der Metropole verkocht wird, verströmen heute, wie damals, einen üblen und krank machenden Gestank, der von einem empfindlichen Magen unmöglich ertragen werden könnte. An den Fenstern dieser Betriebe hängen die Knochen der Tiere zum Bleichen und beleidigen das Auge ebenso sehr, wie der entsetzliche Gestank des Fleisches abstoßend auf die Nerven wirkt. Oft werden in jeder dieser Stätten täglich über sechzig Pferde geschlachtet; und Weiterlesen
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 1
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Achte Episode
Das Geisterauto
Erstes Kapitel
Mr. Steffel ist nicht zufrieden
Mr. Steffel, der Polizeichef von New York, war an diesem Tag in denkbar schlechter Stimmung. Er schritt mit ruckartigen Schritten in seinem luxuriösen Arbeitszimmer auf und ab und fuchtelte mit einem Bericht herum, den er gerade erhalten hatte und der vom Dienststellenleiter in Greenaway stammte.
»Wirklich«, rief er laut aus, »man weiß nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Ich bin überlastet. Ich bräuchte doppelt so viel Personal! Es vergeht kein Tag, an dem die Zeitungen sich nicht über mich lustig machen wegen dieser berühmten Vereinigung der Weiterlesen
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