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Spannungswelten

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 23

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 23

Der in Ungnade gefallene Loyalist

Die Anklage gegen ihn war eine böswillige Lüge, und Stephen Graham ahnte, dass seine Haft nur von kurzer Dauer sein würde. Hätte er gewusst, dass seine Tochter vorhatte, nach Tarleton zu reiten, hätte er es ihr verboten, denn er fürchtete um ihre Sicherheit und nicht um seine eigene. Er wusste nicht, dass sie fort war, bis der Gefängniswärter in der Dunkelheit hereinkam und ihm die Nachricht überbrachte.

»Es tut mir leid für dich. Stephen, es tut mir sehr leid«, sagte der Gefängniswärter und schaute durch die Gitterstäbe der Zellentür.

»Du redest, als wäre ich des Verbrechens schuldig, dessen ich beschuldigt werde.«

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Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 4. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Viertes Kapitel

Die Verfolgung dauert fort

Die Besorgnis unserer Mutter war nur zu sehr begründet. Wenige Tage nach der Heimkehr des Vaters kam ein Mann namens Sharpe, der das Amt eines Friedensrichters in schmachvoller Weise herabwürdigte, in angetrunkenem Zustand auf unsere Besitzung geritten und teilte meiner Mutter mit, dass er den Auftrag habe, das Haus nach ihrem Mann, dem verfluchten Sklavenfeind, zu durchsuchen. Hierauf verlangte der betrunkene Schurke zu essen. Während die Mutter ihm mit anscheinender Gastfreundlichkeit das Abendessen bereitete, vertrieb sich Sharpe die Zeit mit Wetzen seines Dolches an der Schuhsohle.

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B.C. Schiller – Dunkelsteig: Schuld

B.C. Schiller – Dunkelsteig: Schuld

Felicitas Laudon, Journalistin aus Berlin, kehrt zum Anlass des Todes ihres Vaters zurück nach Dunkelsteig in das Haus ihrer Mutter. Dunkelsteig ist ein kleiner Ort in den Alpen, nicht weit von Salzburg. In seiner Nähe liegt der Teufelsspalt, ein tiefer Spalt im Berg, in welchem schon eine Reihe von Menschen verschwanden, die niemals wieder gesehen wurden.

Dieses Phänomen hängt der Sage nach damit zusammen, dass einst die Magd Cäcilia aus Furcht vor den Dorfbewohnern, die sie jagten, weil ihr Kind angeblich vom Teufel war, mit ihrem Säugling in den Teufelsspalt sprang. An jenem Tag verfluchte sie die Bewohner von Dunkelsteig, und es verschwanden immer wieder Leute im Spalt.

Dunkelsteig ist ein düsterer Ort. Die eng aneinander gepressten Häuser der Bewohner, die aus je einem gemauerten Erdgeschoss und einem Holzaufbau bestehen, wirken niedrig und trostlos, insbesondere dann, wenn der Himmel grau und die Sonne kaum zu sehen ist.

Felicitas Laudon kennt die Dorfbewohner größtenteils noch aus ihrer Kindheit und Jugend, die sie im Dorf verbrachte. Als Jugendliche hatte sie zusammen mit den Jungen Adrian und Johannes und der hübschen Manuela eine Clique.

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Der Detektiv – Band 27 – Die Wahrsagerin von Jorjakara – Teil 2

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 27
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Die Wahrsagerin von Jorjakara

Teil 2

»Wenn man auch auf die geringste Kleinigkeit achtet, aber auch nur dann, findet man stets etwas wie das Ende eines Fädchens, an dem man sich weiter dem verhüllten Ziel entgegentasten kann«, sagte Harald Harst zu mir in unserem reservierten Abteil, als der Zug sich gerade wieder wie ein Maulwurf in einem der Tunnel verkroch, die auf der Strecke Semarang – Surakarta so häufig sind.

Harst hatte obige Sätze unvermittelt gesprochen, ohne dass irgendein Gespräch vorausgegangen wäre, zu dem sie in Beziehung Weiterlesen

Der Detektiv – Band 27 – Die Wahrsagerin von Jorjakara – Teil 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 27
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Die Wahrsagerin von Jorjakara

Teil 1

Oft genug sind Harald Harst und ich lediglich durch einen Zufall zu einem neuen Abenteuer, einem neuen Problem gekommen, meist dann auf sehr merkwürdige Art, sobald es sich um einen solchen Zufall handelte.

Am seltsamsten jedenfalls war in dieser Beziehung die Verkettung von Umständen, die uns nach Jorjakara führte, wo wir vom Union-Klub zu einem Herrendiner eingeladen waren, das um 5 Uhr nachmittags begann und dessen letzter Gang etwa um 9 Uhr abends Weiterlesen

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 22

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 22

Crazy Dans Heldentat

Captain Lisles Miene wurde noch finsterer und bösartiger, als das Mädchen ihre Worte mit einer Stimme aussprach, die ihm verriet, dass sie eher dem Tod ins Auge sehen würde, als einer Heirat zuzustimmen.

»Dein stolzer Geist soll in den Staub sinken«, flüsterte er heiser, stand auf und starrte sie an. »Weißt du, dass dein rebellischer Geliebter tot ist – gefallen in der Schlacht der letzten Nacht?«

Er wollte sie foltern, doch sein Vorhaben misslang. Der verrückte Dan hätte es sicher herausgefunden, wenn Captain Tracy gefallen wäre, und er hatte kein Wort darüber verloren.

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