Interessante Abenteuer unter den Indianern 50
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Unglück einer Gesellschaft von Missourikaufleuten
Im Dezember 1832 verließ eine aus zwölf Mann bestehende Gessllschaft Santa Fe und begab sich längs des Canadian River auf den Weg nach Independence. Sie führten auf Mauleseln ungefähr 10.000 Dollar in Silber mit sich. Als sie beim Fluss anlangten, sahen sie einen zahlreichen aus Comanchen und Kiawah bestehenden Indianertrupp auf sich zukommen. Auf beiden Seiten wurde sofort haltgemacht. Die Kaufleute, ihre Gegner scharf Weiterlesen
Sammlung bergmännischer Sagen Teil 1
Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 57
Wie es gekommen ist, dass ein Indianerstamm in Oregon kein Bärenfleisch isst
Die Rothäute waren einst sehr unfolgsam und hörten weder auf die Gebote des Großen Geistes noch auf die der heiligen Medizinmänner. Sie verübten die schrecklichsten Greueltaten und schlugen sich gegenseitig tot, als ob sie nur Moskitos seien. Da schickte ihnen der Große Geist zur Strafe ein teuflisches Ungeheuer, das hatte so viele Arme wie eine Tanne Nadeln. Wen es ansah, der starb, und wo es hintrat, da wuchs kein Gras mehr. Sein Atem machte das Laub der Bäume dürr, und sein Blick bestand aus gütigen Pfeilen.
Schwäbische Sagen 46
Der Messerreiter
Eine mündliche Überlieferung aus Horb
Bei Horb ließ sich vor einigen Jahrzehnten noch ein Geist sehen, der ein Feldmesser gewesen und betrogen hatte. Er trug ein Buch unter dem Arm, zeigte sich bei Tage auch als Jäger und wurde der Messerreiter genannt. Armen Holzsammlern hat er oftmals ihr Bündel aufgeholfen. Anderen Leuten hat er auch wohl Ohrfeigen ausgeteilt. Man spricht jetzt nicht viel mehr von ihm. Vielleicht ist Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 49
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Wyomimgs verlorene Schwester
Man hat sehr viele Beispiele, dass Indianer den Wigwam verlassen, ihre Sitten und Religion von sich werfen und brauchbare Glieder der zivilisierten Gesellschaft werden. Beispiele entgegengesetzter Art sind selten, obgleich auch deren schon einige stattgefunden haben. Öfter aber hat es sich ereignet, dass weiße Kinder, welche von den Indianern gestohlen und erzogen waren, ihre Bekannten und Freunde, ja selbst ihre Eltern und Geschwister Weiterlesen

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