Schwäbische Sagen 58
Die verwünschte Prinzessin
Eine mündliche Überlieferung aus Rotenburg
In der Nähe von Freudenstadt ging einmal ein Metzgerbursche durch den Schwarzwald und wollte in einem benachbarten Dorf die Kirchweih besuchen. Da stand auf einmal ein Schloss da und aus demselben schaute eine wunderschöne Jungfrau heraus und rief Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 71
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Ein indianisches Zelt
Die Blackfeet und die Crow, sagt Catlin, bauen ihre Zelte und Wigwams beinahe auf dieselbe Art und Weise auf wie die Sioux und Assineboine. Bei den letzterwähnten Stämmen werden dieselben aus zugerichteten, zusammengenähten Büffelhäuten verfertigt, die in der Form eines Zeltes, vermittelst Stangen aufgestellt werden. Diese Zelte werden inwendig durch zwanzig bis dreißig Stangen aufrechterhalten und haben oben eine Öffnung, Weiterlesen
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 15. Blatt
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871
Eulenspiegel kauft Brot, um zu sehen, ob das Sprichwort sich bestätigt: Wer Brot hat, dem gibt man Brot.
a Eulenspiegel den Spitalmeister in Nürnberg so betrogen und nun Geld in der Tasche hatte, ritt er auf seinem Rappen fort und kam nach Halberstadt. Hier ging er auf den Markt, um etwas zu kaufen, das ihn vor Hunger und Frost schützte, denn es war gerade sehr kalt und der Wind wehte stark.
Da fiel ihm das Sprichwort ein: Wer Brot hat, dem gibt man Brot. Gut, dachte er, das will ich probieren. Er ging also hin und kaufte sich für zwei Groschen Brot, borgte einen Tisch, setzte sich damit vor die St. Stephanskirche und machte da Possen. Indem kam ein großer Hund, nahm ihm ein Brot weg und lief damit fort. Als Eulenspiegel dem Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 84
Von einer zweiköpfigen Schlange
Ein Knabe hatte einst eine zweiköpfige Schlange gefangen und in eine Schachtel gesteckt, wo er sie zehn Winter lang mit Vogelfleisch fütterte. Im Verlauf dieser Zeit wurde sie aber so groß und stark, dass sie nur fette Bären, Hirsche und Büffel zu sättigen vermochten, was dem inzwischen zu einem mutigen Jäger herangereiften Knaben viel Mühe verursachte.
Als er eines Tages ausgegangen war, kroch die Schlange aus ihrer Behausung hervor, trat alle Bäume wie Weiterlesen
Schwäbische Sagen 57
Die Kirche in Unterkochen
Eine mündliche Überlieferung aus Unterkochen
Für die Kirche in Unterkochen hatte man anfangs einen Platz in dem Ort selbst bestimmt und begann auch hier den Bau. Allein des Morgens fand man immer Holz und Steine, die man am Tage vorher herbeigeschafft hatte, auf einer Anhöhe außerhalb des Ortes, Weiterlesen

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