Sammlung bergmännischer Sagen Teil 29
Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen
Schwäbische Sagen 64
Zweites Buch
Geschichtliche Sagen
Graf Ulrich und Wendelgard
Zu Buchhorn am Ufer des Bodensees, da, wo jetzt Friedrichshafen liegt, wohnte zur Zeit, als Burkhard Herzog in Schwaben war, Graf Ulrich V. (Udalrich), ein Nachkomme Karls des Großen und Herr im Linzgau. Er war vermählt mit der schönen Wendilgard, einer Gräfin von Eberstein, Enkelin Heinrichs des Voglers, der nachgehends Kaiser wurde. Da geschah es, dass die Ungarn Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 82
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Indianische Dankbarkeit für empfangene Wohltaten
Die folgende Anekdote stellt ein seltsames Gemisch von Grausamkeit und Dankbarkeit dar. Es ist erfreulich, selbst mitten im Gemetzel Beispiele von Nachsicht und Erbarmen wahrzunehmen, denn das Licht erscheint nie so hellglänzend, als ob es im Kontrast mit einem finsteren Hintergrund ist.
Während des alten französischen Krieges wurde ein Herr Schoonhover mit sechs oder sieben anderen Weiterlesen
Sammlung bergmännischer Sagen Teil 28
Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen
Schwäbische Sagen 63
Zweites Buch
Geschichtliche Sagen
Die sieben Knaben
1.
Eine mündliche Überlieferung aus Mühlhausen
Bei Mühlhausen (im Oberamt Spaichingen) stand ehedem ein Schloss auf einem hohen Berg, den man jetzt den Burgrain nennt.

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