Leben, Taten und Schicksale der merkwürdigsten englischen Räuber und Piraten … Teil 4
Leben, Taten und Schicksale der merkwürdigsten englischen Räuber und Piraten der frühesten bis auf die neueste Zeit
Nach amtlichen Urkunden und anderen glaubwürdigen Quellen von C. Whitehead
Aus dem Englischen von J. Sparschil
Leipzig. 1834
Sawney Beane
Die folgende Erzählung enthält ein solches Gemälde menschlicher Barbarei, dass man es, wenn nicht die unbezweifelbarsten geschichtlichen Beweise vorhanden wären, als fabelhaft und unglaublich verwerfen müsste.
Sawney Beane war in der Grafschaft East Lothian, unter der Regierung des Königs Jacob I. von Schottland Weiterlesen
Oberhessisches Sagenbuch Teil 56
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Gezauberte Milch
Ein Mann ging durch den Wald und traf da mit einem Köhler zusammen, der ihn mit freundlichen Worten einlud, mit ihm Kaffee zu trinken.
Als dieser gekocht war, fragte der eine: »Aber wo ist denn die Milch? Ich sehe ja keine!«
»O, dafür soll Rat werden«, entgegnete der andere, »wir wollen die beste im Dorf trinken.« Er nahm nun seine Weiterlesen
Hannikel – 1. Teil
Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 daselbst justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787
Des Lasters Bahn ist anfangs zwar
ein breiter Weg durch Auen,
allein sein Fortgang wird Gefahr,
sein Ende – Nacht und Grauen.
Elbsagen 56
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
56. Der als Knecht dienende Teufel
Ein Edelmann, der in der Nähe von Torgau ansässig war, ging einmal spazieren. da begegnete ihm ein Mann in Gestalt eines reisenden Knechtes. Es war aber der Teufel. Den fragte er, ob er sich zu ihm in Dienst begeben wolle, denn er bedürfe eines Dieners. Freilich wusste er dazumal nicht, wer jener war.
Da antwortete der Knecht: Ja, er wolle ihm dienen.
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Aus dem Wigwam – Mikwon oder der rote Manitu
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor
Mikwon oder der rote Manitu

ines Tages, als mehrere Indianer am großen Salzmeer standen, sahen sie ein merkwürdiges Ding auf dem Wasser. Es war so ungeheuer groß, dass sie aus Furcht eiligst zurückliefen und dem ganzen Stamm die Wundermär erzählten.
Sie fingen nun an, zu raten, was es wohl sein möge. Der eine hielt es für einen riesigen Fisch und der andere meinte, es sei ein schwimmendes Haus; aber da keiner sich entsinnen konnte, jemals etwas Ähnliches gesehen zu haben, so wurden augenblicklich Schnellläufer an die benachbarten Stämme abgeschickt, um sie herbeizurufen. Diese kamen denn auch bald. Da sie glaubten, der Große Geist wohne in jenem Wasserhaus, so bereiteten sie sich vor, ihn würdig zu empfangen, damit er ihr Land und Volk segne. Die Abgötter wurden herbeigeholt und gründlich gereinigt. Die Weiterlesen
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