Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 4
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 4
Wie Fritz in seine neue Heimat kam und was er da für Gesellschaft und Beschäftigung fand
»Hallo Kapitän, was bringt Ihr uns da für Kalbfleisch?«, war der erste Gruß, der über das Deck tönte, als der neue Kamerad seinen Fuß noch kaum auf die erste Planke gesetzt hatte. Fritz sah erschrocken auf und das Gesicht, das zu dieser Anrede gehörte, diente keineswegs dazu, das Scharfe und fast Höhnische, das in den rauen Worten lag, zu mäßigen. Die Stimme gehörte einem vierschrötigen, von der Sonne dunkel gebrannten Mann, dem das schwarze, lockige, fast wollige Haar beinahe das Aussehen eines Mulatten gab. Die Augen lagen tief und drohend in Weiterlesen
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 6
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Pochknabe und der Teufel
Jeder Pochknabe kriegt von seinem Lohn 7 Pfennige. Damit kann er machen, was er will. Das ist so Mode. Sonst haben aber auch die Pochjungen in der Lösestunde gewürfelt und um Pfennige oder sonst um etwas gespielt, und am besten ist es am Freitag gegangen, wenn sie ihren Lohn bekommen haben und ihre 7 Pfennige. Einst hat nun ein Pocher seine 7 Pfennige verspielt. Er hat Weiterlesen
Der Marone – Die Baumquelle
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 28
Die Baumquelle
Dass er dennoch nicht so ganz ruhig schlief, muss lediglich seinen Sorgen über den morgenden Tag beigemessen werden, denn die Nacht war ganz milde, und seine Stegreifdecke hielt ihn auch hinlänglich warm.
Doch die ihn bedrängenden Sorgen hielten seinen Geist in Unruhe, und sie waren in der Tat auch schwer genug, um selbst auf seine Träume einzuwirken, von denen er mehrere Male während der Nacht erwachte und zuletzt gerade nach Tagesanbruch.
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Die Trapper in Arkansas – Band 2.9
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 2
Erster Teil – Treuherz
Kapitel 18 – Eusebio
Die vom Adlerkopf getroffenen Vorsichtsmaßregeln, um den Weg, den er eingeschlagen hatte, zu verbergen, waren gut, um solche Weißen, deren Sinne nicht so geschärft sind, wie die der Jäger, Trapper und ihrer Verbündeten, und mit indianischer List Unbekannten, die daher nicht imstande sind, sich in jenen ungeheuren Einöden ohne Kompass zurechtzufinden, zu täuschen. Aber Männern wie Treuherz und Belhumeur gegenüber Weiterlesen
Die Totenhand – Teil 2
Dumas-Le Prince
Die Totenhand
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Erster Band
Kapitel 2 – Benedetto
Als Beauchamp das Haus der Baronin verließ, begab er sich geradeswegs zu seiner Wohnung, welche am Anfang der Rue Coq-Héron lag und deren Äußeres das klassische Siegel der alten Aristokratie Pugets trug, eine Art von Gebäuden, welche in Paris von allen Emporkömmlingen älteren oder neueren Datums so gesucht sind, da ihre angeborene Niedrigkeit es liebt, sich hinter dem Wall einer Art von Wappenschild zu verschanzen.


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