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Literatur

Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 9

Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 9

Am Montag brachen sie mit dem Tageslicht auf und setzten ihre Reise fort, ohne übrigens rasch vorwärts zu komme, weil man die Wagen in einem weglosen Land, in welchem Schluchten und Gebirge miteinander abwechselten, nicht gut weiter schaffen konnte. Der zweite Tag war noch schwieriger. Sie mussten Bäume fällen, Löcher ausfüllen und große Felsstücke beseitigen. Aber trotz aller Vorsicht gerieten doch die Wagen oft in Unordnung und man musste haltmachen, um Ausbesserungen vorzunehmen.

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Petra E. Jörns – Das Geheimnis der Nonne 1

Das-Geheimnis-der Nonne-BlutbannPetra E. Jörns – Das Geheimnis der Nonne 1

»… Wan man ein Erbschaft in 5 brüderliche theil abtheilt undt noch 5 schwestern zu versorgen hat, so kan es ja nit also sein undt pleiben, wie es bey unserem Vater s(elig). Dieses haben unsere gottseligen eltern woll bedacht, drumb sie mich undt Johann zu pfaffen gemacht. die schwestern in Clöster gedhan, dich hernach … in Maintzisch dienst gebracht …«1

Unter seinem adligen Namen ist Georg Friedrich Greiffenclau zu Vollrads in der Geschichte des Rheingau kaum zu finden. Vielmehr begegnet man dieser Persönlichkeit unter solchen Bezeichnungen wie Fürstbischof von Worms, Erzbischof und Kurfürst von Mainz oder Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches. Er wurde in einer Zeit innerer Spannungen und auswärtigen Verwicklungen geboren. Am 8. September 1573 erblickte er in der mittelalterlichen Weiterlesen →

Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 11

Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 11
Weiteres Leben auf dem Piratenschiff und wie Fritz zu einem verzweifelten Entschluss kam

Fritz, der unter der strengen Aufsicht des Kochs ein entsetzter Zeuge des ganzen furchtbaren Auftritts gewesen war, hatte schon wirklich die Absicht gehabt, über Bord zu springen und sein Leben daran zu wagen, den Unglücklichen an Bord des schwedischen Schiffes Hilfe zu bringen. Ob aber der Koch etwas Derartiges ahnte oder ihn nicht einmal der Versuchung dazu aussetzen wollte, kurz, er fasste den Knaben plötzlich besserer Sicherheit wegen beim Kragen und führte ihn, als der Schoner eben die Taue gekappt hatte, die ihn noch an dem brennenden Schiff festhielten, wieder in die Kajüte hinunter, die er nicht verlassen durfte, bis nicht eine weite Entfernung von Weiterlesen →

Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 14

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Der Grasmäher ein Hund

Vor langen Jahren mähten ein paar Bergleute Gras miteinander. Oft hatte der eine des anderen Appetit bewundert und gesagt: »Wo du das viele Essen lässt, kann ich nicht begreifen.«

Wie nun Vesperzeit war, legten sie ihre Sensen hin, und der Vielfraß sagte zum anderen: »Bleib hier, ich will einmal ins Holz.«
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Mit den Konquistadoren ins Goldland Teil 4

Gustav Dittmar
Mit den Konquistadoren ins Goldland
Eine Erzählung aus der Zeit der Welserzüge
Teil 4

Am 28. November 1534, als gerade der Morgen dämmerte, rief die Stimme des wachhabenden Matrosen, der im Mastkorb saß, schallend über Deck: »Land in Sicht!«

Die Fahrgäste, die zum Teil noch unter Deck gewesen waren, drängten zum Vorderschiff. Hans Hauser stand mit klopfendem Herzen ganz vorn am Bugspriet. Wirklich, da hoben sich aus der Flut, die im Morgenlicht wie flüssiges Blei schimmerte, ein paar zerrissene schwarze Felsen, an denen die Brandung emporschäumte. Der äußerste Weiterlesen →