Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 6
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben
Kapitel VI.
Engel und Hexen
Es war nun offensichtlich, dass Dragon die Sache selbst in die Hand genommen und die Gefangennahme und möglicherweise den Tod der drei Freunde arrangiert hatte, obwohl das Schicksal Oliver gnädig war und ihn auf der RED RAVEN zurücklassen wollte.
Als Kidd am Wasser ankam und nur Cyrus auf ihn wartete, war er außer sich vor Wut. Er ging einige Minuten auf und ab, dann befahl er Cyrus, das Boot für die Rückkehr zur RED RAVEN vorzubereiten.
Cyrus, der Mann, der das nahe Herannahen der FLYING SCUD gemeldet hatte, und Kapitän Kidd übernahmen abwechselnd die Ruder. Weiterlesen
Varney, der Vampir – Kapitel 47
Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest
Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.
Anmerkung: Die Kapitel 41 bis 43 sind nicht vorhanden!
Kapitel 47
Bannerworth Hall wird verlassen – Die Nachtwache und der Alarm
Nachdem Mrs. Bannerworth ihre Zustimmung zur Entfernung gegeben hatte, erklärte sie sofort, als sie gefragt wurde, dass sie bereit sei zu gehen, wann immer ihre Kinder es für richtig hielten.
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Das unheimliche Buch – Vorwort
Das unheimliche Buch
Herausgegeben von Felix Schloemp
Vorwort
In einem ihrer zahllosen Wochenbetten gebar die Mutter Fantasie zwei Brüder.
Man konnte nichts Ungleicheres finden als diese beiden. Um die Wiege des einen war beständige Heiterkeit, ein gleichmäßiger Frohsinn, Lust am Leben, die Sonnenstrahlen, die ihn trafen, lachten, die Wärterinnen lachten und sogar die Milchflasche wurde ganz breit vor Grinsen. Über dem Bettchen des anderen aber lagen Schatten, die Luft um ihn schien von seltsamen Gestalten belebt, und allerlei unerklärliche Vorkommnisse deuteten auf geheimnisvolle Wirkungen düsterer Sterne. Als die Brüder groß und stark geworden waren und ins Leben traten, blieben ihnen ihre Mächte treu. Der lichte Bruder behielt die Gabe, alles, selbst das Schmerzliche, in große Zusammenhänge verklärend einzuordnen, der düstere Bruder aber machte alles um sich stumm vor Spannung und Erwartung eines Ungewöhnlichen. Er ließ Zusammenhänge eben ahnend erkennen, aber sie waren dunkle Brücken Weiterlesen
Der Märkische Eulenspiegel 22
Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe
Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin
Wie Clauert Herr und Narr im Haus wurde
Wenn Hans Clauert gefragt wurde, wer zu Trebbin ein böses Weib hätte, so pflegte er zu sagen, er wisse sonst keinen, als nur einen Einzigen, der dort Bürger geworden wäre, und der ein sehr böses Weib hätte; derselbe hieße Jedermann und unter diesen Orden rechne er auch sich selbst mit, da er ein sehr herbes Kraut im Haus hätte. Weil aber Clauert sehr kurzweilig und scherzhaft war, wie auch aus seinen Geschichten wohl zu sehen ist, so hatte ihn ein jeder gern bei sich, ungeachtet sie für ihn stets bezahlen mussten.
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Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius … Teil 13
Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius,
seinem Leben, seinen Taten und seinem Ende
Volksbücher Nr.46, Verlag Otto Wigand, Leipzig
Wie der Kaiser die Stadt Neapel belagerte und dieselbe von Virgilius befestigt wurde
Der Kaiser sandte heimlich Briefe zu allen seinen Vasallen und befahl ihnen, so bald wie möglich ein Heer aufzubringen und nach Rom zu kommen, um von dort auszuziehen und die Stadt Neapel zu belagern. Dieses taten sie, brachten ein großes Heer zusammen, zerstörten Alles auf dem Wege und belagerten Neapel. Der spanische Ritter aber, der sich mit der Tochter des Sultans vermählt hatte, verteidigte die Stadt sehr tapfer gegen den Kaiser und dessen Heer und sandte mittlerweile einen Boten zu Virgilius, um ihn von allem, was sich zugetragen hatte, Kenntnis zu geben. Darüber ergrimmte Virgilius sehr und ließ ihm wieder sagen, er solle sich nur tapfer behaupten, denn er würde ihm mit seiner ganzen Kunst und Zauberkraft Beistand leisten. Als der ausgesendete Bote dem Spanier diese Antwort zurückbrachte, war derselbe sehr beruhigt. Virgilius aber trocknete alle Quellen im kaiserlichen Lager aus, sodass es Weiterlesen
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