Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 22
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Die lange Nase
Es ist hier einmal ein Vater gewesen, der hat drei Söhne gehabt; zwei kluge und einen dummen. Alle drei wollten sich was versuchen und forderten ihr Erbteil. Der Vater gab jedem, was er haben sollte. Jeder kriegte aber einen Holster und darin was zu leben mit, und so gingen sie fort. Einer nach dem anderen. Der eine hierhin, der andere dorthin. Da begegnete dem Ältesten ein Weiterlesen
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 19
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 19
Was die Leute auf der Prahu mit den Geretteten machten
Die Piratenschiffe des ostindischen Archipels
Was diese übrigens von ihrer neuen Schiffskameradschaft zu hoffen hatten, sollte ihnen bald klar werden. Halb verhungert und verdurstet, wie sie waren, gab man ihnen natürlich erst Reis zu essen und einen Schluck frisches Wasser. Das rasche Manövrieren der Prahu ließ keinem der Fremden Zeit, sich um ihre Gäste zu bekümmern. Kaum aber befand sich die Prahu wieder außer dem Bereich des Landes, dass sie ihrem Kurs anlegen konnte, als die Weiterlesen
Der Marone – Ein Sonntagsjäger
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 5
Ein Sonntagsjäger
Dass Herr Montagu Smythje die gewünschte Zusammenkunft gefunden hatte, und dass ihr Ergebnis ihm höchst schmeichelhaft gewesen war, hat man ohne Weiteres aus dem selbstgefälligen Lächeln schließen können, das auf seinem Gesicht glänzte, als er das Haus verließ. Deshalb ging er auch, während er den zwei- bis dreihundert Schritte offenen Grund zurücklegte, welcher das Wohnhaus von dem bewaldeten Abhang des Bergrückens trennte, mit gemessenem stolzen Tritt, und sah sich zuweilen um, ob er auch beobachtet werde.
Die Trapper in Arkansas – Band 3.6
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 3
Zweiter Teil – Waktehno – der, welcher tötet
Kapitel 9 – Diplomatie
Es gehörte vonseiten des Hauptmanns eine unerhörte Dreistigkeit dazu, sich, nach dem, was vorgefallen war, ohne die Möglichkeit eines Widerstandes, in die Hände zu geben, die nicht verfehlen konnten, sich hart an ihm zu rächen.
Die Jäger waren auch über den Schritt des Hauptmanns entsetzt und begannen zu fürchten, dass Verrat dahinter stecke, besonders, wenn sie an die Bedeutung des, vom Hauptmann ergriffenen Mittels dachten.
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Die Totenhand – Teil 18
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Erster Band
Kapitel 18 – Der Vater und die Tochter
Als die beiden jungen d’Armillys am nächsten Tag ihre Studien beendigten, trat Frau Aspasia in den Saal und meldete einen Namen, bei dem Luise erblasste und über den Eugenie in lautes Lachen ausgebrochen sein würde, hätte sie sich nicht unter dem Einfluss eines Gefühls befunden, dessen Heftigkeit sie ganz beherrschte.
Dieser Name war der des Baron Danglars.
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