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Literatur

Die Macht der Drei – Teil 23

Die-Macht-der-Drei

R.F.c.2 hatte Kurs West zu Nordwest. Der Kommandant Charles Boolton stand am Ausguck. In der Kabine saß Dr. Glossin in einem der leichten bequemen Korbsessel. Seine Züge trugen die Spuren von Leiden und Kämpfen, seine Augen waren gerötet. Er machte einen übermüdeten und übernächtigen Eindruck. Ihm gegenüber in einem zweiten Sessel lag die zierliche Gestalt Janes, von tiefer Ohnmacht umfangen. In einer Ecke des Raumes, auf dem Boden, mit starken Stricken schwer gefesselt, Silvester Bursfeld. Dr. Glossin erhob sich von seinem Stuhl. Langsam, als ob jeder Schritt ihm Schmerzen bereitete, ging er durch den Raum auf die Ohnmächtige zu.

Er beugte sich über Jane und fühlte ihren Puls. Mit sanfter Gewalt brachte er ihre Lippen auseinander und flößte ihr aus einer kleinen Kristallflasche einige Tropfen einer rot schimmernden Flüssigkeit ein. Er fühlte, wie der Puls danach stärker ging, wie das Blut die Wangen der Bewusstlosen leicht rötete. Beruhigt kehrte er zu seinem Platz zurück und nahm selbst ein wenig von der Flüssigkeit. Dann ruhte sein Blick lange auf dem gefesselten Silvester.
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Der Marone – Die geheime Triebfeder

Der-Marone-Zweites-BuchThomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 29

Die geheime Triebfeder

Der ursprüngliche Grund, weshalb der Myalmann den Tod des Custos Vaughan betrieb, wäre gewiss allein schon stark genug gewesen, ihn zu dieser Tat auch ohne diesen neuen Antrieb zu bringen, denn diese war eine einfache, leicht zur begreifende Rache.

Nicht so leicht war die eigentliche Triebfeder des Juden zu begreifen. Er hatte seine Absichten stets so geheim gehalten, dass kein Lebender, selbst nicht einmal Chakra, darum wusste. Bis zu dieser Zeit mussten sie jedenfalls Weiterlesen →

Das Steppenross – Kapitel 7

Das-SteppenrossEduard Wagner
Das Steppenross
Eine Erzählung aus dem Jahr 1865 zu den Zeiten des amerikanisch-mexikanischen Krieges, nach dem Englischen des Kapitän Mayne Reid

Kapitel 7
Mexikanische Guerilleros

Dieses Manöver hatte doch einige Augenblicke erfordert, und die Reiter waren noch in weiter Ferne. Sie waren regelmäßig formiert und ritten zu zweien.

»Wenn sie Indianer sind, so bin ich ein Schwarzer«, rief Rube, nachdem er sie aufmerksam betrachtet hatte. »Sie Weiterlesen →

Simon de Waal – Todesgracht

Simon-de-Waal-TodesgrachtSimon de Waal – Todesgracht

In einer dunklen, trüben Nacht wird die Leiche eines Obdachlosen aus einer Gracht in Amsterdam gezogen. Der Tote hat die Hose einen Spalt breit offen. Alles ist offensichtlich. Der verwahrloste Mann ist beim Verrichten seines Geschäfts ins Wasser gestürzt und ertrunken. Er muss wohl stark unter dem Einfluss von Alkohol gestanden haben. Alles sieht nach einem tragischen Unfall aus.

Kurze Zeit später finden die Ermittler um Martin Boks heraus, um wen es sich handelt. Der Tote hieß Robert van Klaveren und war vielen Menschen als Stadtstreicher bekannt. Ein offenbar ganz einfacher Fall, den man schnell zu den Akten legen kann.

Doch Martin Boks gibt sich nicht mit der Hypothese zufrieden, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Er ermittelt Weiterlesen →

Gold – Kapitel 6.2

Gold-Band-1Friedrich Gerstäcker
Gold
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 6 Teil 2
Der erste Brand

Dort hatte sich aber eine solche Masse von Neugierigen und Müßiggängern versammelt, und solche Haufen von Gepäck waren ebenfalls da aufgeschichtet worden, dass Hetson dem Wind entgegen nach der linken Seite der Plaza hinüberhielt, um dort vielleicht in einem der nächsten Häuser ein augenblickliches Unterkommen wenigstens für seine Frau zu finden.

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