Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 54
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Schatz aus dem Bocksberg
Vor langen Jahren wohnten drei Bergleute in Hahnenklee, dabei kehrten von Zeit zu Zeit Venezianer ein, die die Schätze im Bocksberg aufsuchten und in der Regel auch so viel fanden, dass sie zufrieden zurückgingen. Aus ihrer Heimat brachten sie Weiterlesen
Die Geschichte vom Werwolf Teil 10
Die Geschichte vom Werwolf
Eine Volkssage, erzählt von Alexandre Dumas
Nach dem französischen Manuskript von Dr. G. F. W. Rödiger
Kapitel 10
Der Werwolf
Thibaut wandte sich auf seiner Flucht instinktmäßig gegen den Wald. Seine Absicht war, im Wald Schutz zu suchen, wohin ihm zu dieser Stunde niemand folgen würde.
Überdies hatte er von Feinden und Verfolgern nicht viel zu fürchten. Er brauchte sie ja nur dem Schwein der schönen Müllerin nachzusenden, um sich ihrer zu entledigen. Aber die Erinnerung an Marcotte machte ihm doch Weiterlesen
Detektiv Schaper – Das graue Gespenst – 10. Kapitel
M. v. Neuhof
Detektiv Schaper
Zweiter Teil
Das graue Gespenst
10. Kapitel
Nächtliche Vorbereitungen
Die kleine Bahnstation Zergewo in Pommern liegt etwa drei Meilen von dem Städtchen Gauben entfernt. Aus dem Zug, der kurz nach acht Uhr abends, von Berlin kommend, in dem Marktflecken eintrifft, stieg ein älterer, in einen dunklen Pelerinenmantel gekleideter Herr aus, der mit seiner goldenen Brille, dem wenig gepflegten Vollbart und der vornübergebeugten Haltung wie ein Dorfschulmeister aussah. Das bescheidene Männchen, das nur eine Weiterlesen
Die Skalpjäger – Zoe
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Erster Teil
Zwölftes Kapitel
Zoe
Ich lag da und folgte mit meinen Augen den Gestalten auf den Vorhängen. Es waren Szenen aus alter Zeit – geharnischte Ritter, mit Helmen, auf Streitrossen, die mit eingelegter Lanze aufeinander einsprengten oder von Speeren durchbohrt von ihren Pferden stürzten.
Auch andere Szenen waren da – Edeldamen auf flämischen Zeltern, die den Flug des Stoßfalken beobachteten, Weiterlesen
Die Macht der Drei – Teil 40
Der telenergetische Strahler Silvesters arbeitete mit einer besonderen, von ihm zum ersten Mal in reiner und konzentrierter Form dargestellten Art der Energie, mit der Formenergie. Sein Apparat enthielt, in besonderer Art gespeichert, einen verhältnismäßig nur geringen Vorrat dieser Energieform.
Um trotzdem die gewaltigen Leistungen des Strahlers zu erklären, muss man sich zwei Umstände vor Augen halten. Erstens die automatische Selbsterneuerung der Formenergie. Eine keimfähige Eichel besitzt nur unmessbar geringe Mengen von Formenergie. Diese winzige Menge reicht aus, um aus vorhandenen Stoffen und einfacher Sonnenstrahlung einen großen Eichbaum entstehen zu lassen. Danach aber ist die ursprünglich vorhandene Menge der Formenergie keineswegs erschöpft. Im Gegenteil, sie erfährt automatisch eine Vergrößerung, denn der aus der ersten Eichel erwachsene Baum bringt neue Eicheln in großer Menge hervor.



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