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Literatur

Secret Service Band 2 – Kapitel 8

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 2
Old and Young King Brady Detectives
Told by the ticker
Oder: Die zwei King Bradys in einem Wallstreetfall
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Der Detektiv – Band 28 – Das Rätsel des Indischen Ozeans – Teil 3

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 28
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Das Rätsel des Indischen Ozeans

Teil 3

Madras mit seiner flachen, weiten Reede lag nun vor uns. Der alte Hindu deutete dann auf ein Palmenwäldchen. »Dort fand man den weißen Sahib«, sagte er.

Gleich darauf stiegen wir aus, dankten dem freundlichen Greis, nickten dem Mädchen zu und betraten ein Unterkunftshaus für Eingeborene, wie man diese Art Staatsgasthäuser überall in Indien findet. Um elf Uhr vormittags standen zwei schmierige Chinesen vor Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 3

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 1, Teil 3

Er musste lange warten. Mr. Law mochte noch nicht aufgestanden sein, und dann zeigte es sich auch, dass ihm der Hotelier erst alles erzählt hatte, was er von dem rätselhaften Gast zu hören und zu sehen bekam.

Dann kam der Hotelier zurück mit Mr. Law, einem noch jungen Mann, dieser in Begleitung eines älteren, sehr klug dreinblickenden Herrn, den er als seinen Schwiegervater vorstellte. Der weltgewandte Berichterstatter bat um Entschuldigung, aber Mr. World interessiere sich höchlichst für den Löwen des Tages, und so ging es zuerst, wie es bei derartigen Gelegenheiten unter gewandten Männern immer geht, es wurden Entschuldigungen und Komplimente gewechselt, aber ebenso verstanden diese Männer die Einleitung auch auf die notwendigsten Zeremonien zu beschränken. Dann hatten sie sich einander gegenübergesetzt, auch der Hotelier blieb, und der Zeitungsschreiber hatte vom Leder gezogen, das heißt, Notizbuch und Bleistift zur Hand genommen.
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Fort Wayne – Band 2 – Kapitel 8

F. Randolph Jones
Fort Wayne
Eine Erzählung aus Tennessee
Zweiter Band
Verlag von Christian Ernst Kollmann. Leipzig. 1854

Achtes Kapitel

Eine herrliche Sommernacht hatte ihre kühlen Schat­ten über das Flusstal des Cumberland gebreitet. Die Gestirne strahlten wie leuchtende Funken von dem indigoblauen, wolkenreinen Himmelsgewölbe herab und spiegelten sich in den Wellen, die mit sanftem Rau­schen ihren Jahrtausende alten Weg zum Mississippi, dem stolzen Vater der Gewässer, verfolgten. Die er­habene Stille, welche die schlummernde Erde und deren Geschöpfe beherrschte, wurde durch nichts unterbrochen, als hin und wieder von dem langgezogenen, trauri­gen Schrei einer Eule oder dem Emporschnellen eines Fisches, dessen Bewegung eine Reihe silberglänzende Kresse auf der Stromfläche hervorrief. Ein leiser Wind strich wie der Hauch einer liebenden Mutter über die schlafende Schöpfung und bewegte Weiterlesen →

Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius … Teil 3

Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius,
seinem Leben, seinen Taten und seinem Ende
Volksbücher Nr.46, Verlag Otto Wigand, Leipzig

Wie Virgilius von Toledo fort und nach Rom zog

Die Mutter des Virgilius war mittlerweile alt geworden und hatte ihr Gehör verloren. Sie rief daher einen ihrer Diener zu sich und sagte zu ihm: »Du musst nach Toledo und Virgilius, meinem Sohn, sagen, dass er komme und seine Erbschaft in und außerhalb Rom antrete und die Schule aufgebe, denn von Rechtswegen sollte er einer der Ersten in Rom sein.

Der Diener reiste nun sogleich ab und ging nach Toledo, wo Virgilius war. Als er dort ankam, fand er ihn, wie er die größten Herrn jenes Landes und anderer Länder auch lehrte und unterwies, denn er war ein kluger und Weiser Jüngling und weit erfahrener in der schwarzen Kunst als sonst irgendjemand auf Erden. Der Diener begrüßte Virgilius und meldete ihm, weshalb seine, des Virgilius Mutter, Weiterlesen →