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Literatur

Der Detektiv – Band 28 – Das Rätsel des Indischen Ozeans – Teil 4

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 28
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Das Rätsel des Indischen Ozeans

Teil 4

Auf der Straße erklärte Harst dann: »Merke dir eins, mein Alter. Lydia Faringdall parfümiert sich stark. Das dürfte wichtig sein. Das Parfüm, das sie benutzt, ist eins, das nur auf Ceylon aus den Blüten des Kletterstrauches Salingia hergestellt wird. Nicht jedem behagt ein so süßlicher Duft. Wir werden jetzt dem hiesigen Polizeichef unsere Aufwartung machen. Ich möchte mir das Tuch ansehen und noch einiges über den Polizeihund fragen, der in diesem Fall immer nur die Fährte des Ermordeten aufnahm. Wenn das, was ich mir über Campells Tod jetzt zurechtgelegt habe, noch weiter als die wahrscheinlichste Lösung durch neue Tatsachen erhärtet wird, dann Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 20. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Zwanzigste Erzählung

Das nicht entdeckbare mitternächtliche Stöhnen

Ich legte mich einst an einem schönen Winter­abend bei hellem Mondschein etwas spät zu Bett. Kaum hatte ich den Kopf auf das Kissen gelegt, als ich ein Stöhnen vernahm, fast wie das Stöhnen eines schwerkranken Menschen. Es schien, als wäre es ganz in meiner Nähe, etwa neben mei­nem Bett. Ich richtete mich auf, um genau dar­auf zu horchen. Nun kam es mir vor, als käme es von der Straße her, und als läge der Kranke dicht unter meinem Fenster. Es kann ein armer Unglücklicher sein, dachte ich, wir wollen doch sehen. Ich Weiterlesen →

Kit Carson – Kapitel 35

Edward S. Ellis
Kit Carson
Jäger, Trapper, Guide, Indianeragent und Colonel der US Army
New York, 1895

Kapitel 35

Schwierigkeiten mit den Apachen – Niederlage der Soldaten – Colonel Cooks Expedition gegen sie – Ein Teilerfolg – Major Brooks’ Versuch, die Apachen zu bestrafen – Eine dritte Expedition

Wie Carson vermutet hatte, waren die Apachen in ihren Beteuerungen guten Willens gegenüber den Siedlern unaufrichtig. Kaum war er zu Hause angekommen, als sie ihre Übergriffe wieder aufnahmen. Die gewandten Reiter, die so verwegen waren wie die Kreuzritter, die in das Heilige Land einfielen, schienen überall zu sein. Wir haben bereits auf diese außergewöhnlichen Krieger hingewiesen, die unserer Regierung über viele Jahre hinweg im Südwesten mehr Probleme bereitet haben als alle anderen Stämme zusammen, und es ist daher Weiterlesen →

Der Märkische Eulenspiegel 9

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Clauert nach dem Vogel schoss

Der Markgraf Joachim, der Zweite dieses Namens, Kur­fürst von Brandenburg, pflegte oftmals mit den Bürgern zu Berlin und Köln nach dem Vogel zu schießen. Dabei spannte Hans Clauert dem Kurfürsten gewöhnlich seinen Bogen und trieb mancherlei Kurzweil unter der Vogelstange, denn nach der Zeit, wo Clauert jenen Brief weggeworfen, hatte ihn der Kurfürst sehr gern bei sich. So hielten sie denn einstmals in Berlin ein Vogel­schießen. Da kam Clauert etwas spät an, sodass der Vogel beinahe zum Abschuss dastand. Der Kurfürst Weiterlesen →

Carrier, der Erzteufel – Teil 16

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Mordbefehle

Acht Tage lang war Carrier mit Befehlen zu Hinrichtungen beschäftigt. Er saß mit Fouquet im Arbeitskabinett; zum Vollzug von Aufträgen bereit, stand Sarot im Hintergrund.

Carrier ordnete an: »Ich bin kein Feind des Blutvergießens. Künftig sollen Jünglinge und Mädchen, Männer und Frauen, ausgezogen, zusammengebunden und in die Loire ge­worfen werden. Das Todesurteil eines Gefangenen ist künftig nur mit den Worten zu Weiterlesen →