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Literatur

Die Virginier Erster Band – 8. Kapitel

William Makepeace Thackeray
Die Virginier
Erster Band
Wurzen, Verlags-Kontor, 1858
8. Kapitel

In welchem George an einer sehr verbreiteten Krankheit leidet

An dem Tag, der für den Empfang des Generals bestimmt war, wurde Haus Castlewood zu höchstem Glanz hergerichtet, und Madame Esmond selbst kleidete sich in ein weit prunkvolleres Gewand, als sie gewöhnlich zu tragen pflegte. Wahrhaftig, sie wünschte ihrem Gast jede Ehre zu erweisen und dieses Fest, das in Wirklichkeit doch traurig für sie war, ihrer Gesellschaft so angenehm wie möglich zu machen. Des Generals neuer Adjutant erschien als erster Gast. Die Witwe empfing ihn in der gedeckten Galerie vor dem Haus. Er stieg an den Stufen aus dem Sattel, und seine Diener führten die Pferde in die wohlbekannten Ställe. Kein junger Herr der Kolonie war besser beritten oder gewandter zu Pferde als Mr. Washington.
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Der Märkische Eulenspiegel 11

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Clauerts Hühner Eier legen ohne Schalen

Zu Trebbin wohnte ein Gastgeber, mit Namen Valentin Schneider, dessen Stallung an Clauerts Hof stieß. In diesem Stall hing an einem Wandloch ein Hühnernest, in welches Clauert aus seinem Hof durch die Wand greifen konnte, und aus welchem er auch gewöhnlich die Eier nahm. Als Valentin Schneider dies merkte, nahm er die guten Eier aus dem Nest heraus und legte dasselbe bis oben an voll weiche Eier. Nun hatte Clauert einen Stiefsohn, Gregor Michel genannt, der wusste jenen Ort auch, wo man die Eier fand, und ging deshalb Weiterlesen →

Secret Service Band 2 – Kapitel 10

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 2
Old and Young King Brady Detectives
Told by the ticker
Oder: Die zwei King Bradys in einem Wallstreetfall
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Der Detektiv – Band 29 – Nur ein Tintenfleck – Kapitel 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 29
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Nur ein Tintenfleck
Kapitel 1 – Der lila Tintenfleck

Harald Harsts Entschluss, vor unserer Heimkehr nach Deutschland noch einen Monat das hinterindische Königreich Siam zu bereisen, hatte meinen vollen Beifall gefunden.

Siam ist das östliche Vorland des großen indischen Kolonialreichs und sollte, wie mir in der Erinnerung noch unklar vorschwebte, mindestens ebenso viele Merk- und Sehenswürdigkeiten besitzen, wie Indien selbst.

An einem glutheißen Vormittag brachten zwei elegante Rikschas (Rikscha, zweiräderiges Bambuswägelchen) Harst und mich von Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 21. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Einundzwanzigste Erzählung

Das Gespenst an Bord eines Schiffs, durch dessen Erscheinung ein Verständiger blödsin­nig wird

Im Junius des Jahres 1734, lag Herr Walker mir seinem Schiff, ELISABETH genannt, im Hafen zu Cadix vor Anker und hatte Herrn Burnet, einen Irländer, der als Mediziner in sein Vaterland zurückzukehren im Begriff war, an Bord. Walker stand mit dem Letzten in einer vertrauten Bekanntschaft und liebte ihn ungemein, weil er ein sehr vernünftiger Mann und im Umgang angenehm lebhaft war. Einst war die Rede von Erscheinungen abgeschiedener Freunde. Der Irländer schien stark daran zu glauben; wenigstens erzählte er Weiterlesen →