Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 6
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 1
II. Eine japanische Mysterie
Von dem bleigrauen Himmel, welcher an einem Wintermorgen über London hing, fiel ein feiner, kalter Regen herab, aber er vermochte nicht die Tausende und Abertausende von Menschen zu zerstreuen, welche sich in den engen Straßen der City um ein altes, finsteres Gebäude zusammendrängten.
Dieses, von hohen Mauern umringt, schon mehr eine kleine Stadt für sich, ist das sogenannte Newgate, die uralte Hinrichtungsstätte der englischen Hauptstadt.
»Jetzt wird er gehenkt, Keigo Kiyotaki, der freche Japaner, der den alten Loftus Deacon ermordet hat!«
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Charlotte Printz – Im Netz der Lügen
Carla hat gemeinsam mit ihrer Halbschwester Wally ihre Detektivagentur etabliert, als eine neue Klientin in der Agentur anruft. Es handelt sich um Irma Müller, die Gattin des Bestatters Horst Müller, des bekannten Grab-Müllers, bei dessen Arbeit die Klienten mithilft.
Nach langen Ausführungen von Irma Müller über die Arbeit der Bestatter-Familie, die Werbung für das Unternehmen und den Charakter ihres Mannes offenbar sie Carla, dass sie die Agentur engagieren will, um ihren Ehering, den sie verloren hat, wiederzufinden. Irma erklärt, dass Ihr Mann temperamentvoll und eifersüchtig ist und dass sie deshalb den Ring dringend finden muss.
Carla, die zunächst vermutet, dass der Mann seine Frau misshandelt, erfährt, dass Irma, die nicht misshandelt wird, wünscht, dass Carla und Wally sofort kommen und nach dem Ring suchen. Sie ist bereit, für schnelles Kommen der Detektivinnen einen Aufpreis zu zahlen und überhaupt gut zu zahlen, ein Auftrag, der Carla sehr gelegen kommt, da die Agentur seit Wochen keinen wirklich lukrativen Fall hatte.
Catherine Parr Band 1 – Kapitel 8
Luise Mühlbach
Catherine Parr
Erstes Buch
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851
VIII.
Vater und Tochter (Fortsetzung)
Eine Pause war eingetreten. Lord Douglas hatte sich in die Ottomane zurückgelehnt und schien sich von der Anstrengung der langen Rede zu erholen. Doch während er sich ausruhte, blieben seine großen, durchdringenden Augen unentwegt auf Jane gerichtet, die, in die Kissen zurückgelehnt, nachdenklich in die leere Luft starrte und die Anwesenheit ihres Vaters völlig vergessen zu haben schien.
Ein verschmitztes Lächeln umspielte für einen Augenblick das Gesicht des Grafen bei dieser Wahrnehmung, aber es verschwand schnell, und nun legte sich seine Stirn in tiefe, sorgenvolle Falten!
Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 32
C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 32
Was der Pfarrer fand
Das Schicksal wollte es, dass die rivalisierenden Captains sich genau dort treffen sollten, wo der Kampf am heftigsten tobte. Die siegreichen Kolonisten drängten die Briten über den Bergrücken durch den Wald zurück, kämpften Mann gegen Mann, als die Captains sich gegenüberstanden. Beide waren mit einem Säbel bewaffnet, feuerten ihre Männer an und starrten sich einen Moment lang an, ihre Gesichter vom Pulver geschwärzt und ihre Augen funkelnd vor Aufregung.
Dann kreuzten sich ihre Klingen, und sie versuchten, einander niederzuschlagen, ohne auf das Gebrüll und den Lärm des Kampfes um sie herum zu achten. Hin und her wogten sie, schlugen und stießen, bis beide von einer Kugel getroffen zu Boden fielen. Die Briten wichen zurück und die Kolonisten drängten weiter vor, und die Toten und Verwundeten wurden in der wilden Aufregung vergessen.
Varney, der Vampir – Kapitel 38
Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest
Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.
Kapitel 38
Marchdales Angebot – Die Beratung in Bannerworth Hall – Der Morgen des Duells
Mr. Chillingworth war sehr verärgert, Jack Pringle in der Halle zu sehen, und Jack war ebenso überrascht, Mr. Chillingworth zu dieser frühen Stunde dort anzutreffen. Sie hatten jedoch kaum Zeit, sich ihrem gegenseitigen Erstaunen hinzugeben, denn ein Diener kam, um anzukündigen, dass Sir Francis Varney sie beide empfangen würde.
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