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Literatur

Varney, der Vampir – Kapitel 39

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 39

Der Sturm und der Kampf – Die Zurückweisung durch den Admiral

»Nun«, sagte der Admiral, als sie unter dem Baum standen, auf dessen Blätter der prasselnde Regen fiel: »Nun – worum geht es?«

»Falls Ihrem jungen Freund, Mr. Bannerworth, ein Schuss aus seiner Pistole durch irgendeinen Teil meines Körpers gelangen sollte und dies nachteilig für die Verlängerung meines Daseins wirkt, seien Sie so freundlich, sich nicht in Angelegenheiten einzumischen, die Weiterlesen →

Der lustige Kirmesbruder – Teil 3

Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Der lustige Kirmesbruder
welcher durch listige Ränke auf den Kirmessen die Bauern und andere Personen unterhalten und vergnügt gemacht hat

Zweite Kirmes

Wie der luftige Kirmesbruder mit Krebsen und mit dem Knecht des Hofmei­sters seine Kurzweil hat, und wie er ein hübsches Mädchen verheiraten will

Die folgende Woche nahmen mich der Richter und der Schöppe mit nach Schönbart, welches Dorf nicht weit von Freudenfeld liegt, auf die Kirmes. Der Kirmesvater, bei dem wir einkehrten, hatte eben gekrebset und wollte nebst anderen guten Gerichten auch die Krebse seinen Kirmesgästen vorsetzen lassen; denn er hatte außer vielen Landleuten auch hübsche Stadtleute bei sich, die bei solchen Gelegenheiten die Dörfer gern besuchen und mit Vergnügen den unschuldigen ländlichen Ergötzlichkeiten bei­wohnen. Kaum war ich die Krebse gewahr geworden, so sagte ich zu dem Kirmesvater insgeheim, dass ich mit den Krebsen einen Spaß Weiterlesen →

Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 5

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 5

Bei meiner Ankunft in Chicago wählte ich Mr. Green, um Mrs. Ma΄Roney zu beschatten. Ich gab ihm dieselben umfassenden Anweisungen wie den anderen Ermittlern und schickte ihn nach Montgomery. Er kam gerade noch rechtzeitig an. Mrs. Ma΄Roney war inzwischen recht fordernd in ihrem Benehmen geworden und zeigte sich gegenüber den Hausangestellten sehr arrogant. Sie machte dem Eigentümer, Mr. Floyd, auch Vorwürfe, weil er notwendige Reparaturen in ihrem Zimmer nicht veranlasst hatte.

Eine der Damen im Haus, die Ehefrau eines Senators, behandelte sie mit auffälliger Kühle; diese Umstände wirkten derart auf ihre empfindliche Natur, dass sie einen unkontrollierbaren Wutanfall bekam, in dessen Verlauf sie die Fensterscheiben in ihrem Zimmer Weiterlesen →

Secret Service Band 2 – Kapitel 15

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 2
Old and Young King Brady Detectives
Told by the ticker
Oder: Die zwei King Bradys in einem Wallstreetfall
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 4 – Kapitel 5

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Vierte Episode
Die Lords der Roten Hand
Fünftes Kapitel

Am Vorabend des Ruins

Der Milliardär Fred Jorgell ahnte schon lange die Katastrophe, die ihn bedrohte, aber er wusste, dass all seine Bemühungen vergeblich sein würden, und hatte sich bereits im Voraus mit seinem Untergang abgefunden.

Seit dem Verbrechen seines Sohnes Baruch, nach einer Reihe weiterer ungesühnter Taten, hatte sich der Charakter des Spekulanten plötzlich verändert. Innerhalb weniger Wochen war er um mehrere Jahre gealtert: Sein bereits ergrautes Haar war vollständig weiß Weiterlesen →