Der bayerische Hiesel – Teil 22
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Der Ball
Hiesel ging auf dem Heimweg von Therese noch eine Stunde Weges seitwärts, um mit einem Bauer für die folgende Woche einige Fuhren Wild zu verabreden. Er fand die freundlichste Aufnahme. Gutes Bier, Nudeln und Schnaps wurden ihm aufgetischt. Die ganze Familie setzte sich im Kreis um ihn herum und bat ihn, von seinen Abenteuern zu erzählen, wobei sie ihn mit Lob über seinen Mut und seine Geschicklichkeit im Schießen überhäuften, was er außerordentlich gerne hörte.
Der wilde Jäger
Christoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Erster Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2015
Der wilde Jäger
Es war gerade an einem Fastnachtsabend, als der arme Philip, ein wandernder Schneidergeselle, in der Herberge eines kleinen Ortes ankam. Er machte sich alsbald zum freundschaftlichen Ofen, ließ sich ein Abendbrot auftischen, so gut es hier zu haben war, stützte sich dann auf den Arm, und überdachte mit stiller Wehmut die Zukunft.
Der Wirt, ein gesprächiger Mann, bemerkte kaum die Niedergeschlagenheit seines Gastes, als er sich sogleich zu Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 14
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Vierzehntes Kapitel
In atemloser Aufregung, vorwärts gepeitscht von seinen angstvollen Gedanken, eilte Graf Stefan durch die Straßen. Er kannte das Maskenhaus, die Wohnung seiner Schwägerin, dieses Weibes, das über seine Braut solch furchtbares Unheil gebracht hatte. Hanna verhaftet! Wegen Mordverdachts verhaftet! War es denn Wirklichkeit, was er nicht ausdenken konnte? Für ihn hatte Hanna so hoch erhaben dagestanden, dass ihm auch fremder Weiterlesen
Der Teufel auf Reisen 37
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 6
Des Teufels Anteil
Mit diesen Worten schlug er den Brief auseinander und begann Folgendes zu lesen:
Mein alter Freund und Gesinnungsgenosse!
Leider ist Dein ungeratener Sohn, ungeachtet er im Überfluss lebt, trotz meiner eindringlichsten Ermahnungen Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers Anhang II
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Anhang
2. Vom Fasten und Träumen
Strenges und langanhaltendes Fasten ist den unverheirateten Indianern beiderlei Geschlechts schon von sehr früher Kindheit an vorgeschrieben. Der Vater reicht zum Beispiel seinem Kind einmal morgens mit der einen Hand Weiterlesen
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