Der bayerische Hiesel – Teil 35
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die pünktlichen Gäste
Im Wirtshaus zu Kellmünz wurde an Hiesels Tisch gekartet, gewürfelt, frech gesungen, gegessen und getrunken in Hülle und Fülle. Ein alter Landmusikant mit seiner schreienden Klarinette musste Ländler blasen, und die Wildschützen tanzten mit den Kellnerinnen und Bauerdirnen, dass der Staub aufflog. Ein Dorfbader, der eben von dem Besuch bei einer kranken Bäuerin nach Hause zurückkehrte, und in Kellmünz auf eine Maß Bier zusprach, erzählte dem Wirt, dass er eine sehr große Streife in zwei Abteilungen heranrücken gesehen habe, die Weiterlesen
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 21
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Ein Freibad
Eine halbe Stunde vor der Stadt Assingen führt die Straße, auf welcher ich gekommen war, und auch der Herzog kommen musste, durch einen Hohlweg zwischen zwei beträchtlichen Anhöhen herab. Am Fuße der linken Anhöhe liegt, ringsum von Weidengebüsch umschattet, ein großer Teich, kaum 4 Fuß tief, mit festem Kiesboden.
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Der bayerische Hiesel – Teil 34
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel als Feldherr
Solche Vorfälle trieben den Hiesel jederzeit zu neuen tollkühnen Streichen. Er verließ sich eben so sehr auf sein Glück als auch auf seinen Mut. Kurze Zeit nach der Buchloer Geschichte wollte er eben auf einen Jagdzug ausgehen, als ihm der Trüffelhund in den Weg kam und meldete, eine zahlreiche Streife der Reichsstadt Augsburg sei gegen ihn im Anmarsch und werde ihn durch Besetzung des Pfersersteges so in die Enge treiben, dass er wenig Hoffnung habe, sich durchzuschlagen, und eben so wenig Hoffnung auf einen sicheren Rückzug, indem Weiterlesen
Das Geisterflämmchen
Christoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Zweiter Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2016
Das Geisterflämmchen
Mutig trabte Theodor vorwärts, um noch vor Abend den Ort seiner Bestimmung zu erreichen. Aber kaum hatte er die Hälfte des Weges im Rücken, so verirrte er sich in den vielerlei Fußstegen, die sich einander durchkreuzten. Es war ihm nicht möglich, so weit sein Blick reichte, irgendeinen sichtbaren Gegenstand um sich her zu entdecken, als die tote, graue Heide, die ihn umgab, dass er endlich ganz ungewiss wurde, welchen Weg er nehmen sollte.
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Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 20
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Pamfili als Schatzgräber
»Im Wirtshaus zum goldenen Drachen da draußen vor dem Tor, kaum 100 Schritte weit weg von der Stadt. Der Wirt ist eigentlich selbst der goldene Drache, ein 60-jähriger steinreicher, aber erschrecklich geldgieriger Witwer, der eine schöne und brave Tochter hat, welche Rosine heißt, sein einziges Kind, und die er an einen Weiterlesen
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