Der goldene Fels Kapitel 1
Robert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915
Erstes Kapitel
»Du, Schwiegerpapa, hast du jetzt noch einen Augenblick Zeit für mich?«
Der junge Mann, der so fragend ins Zimmer trat, war ein schöner Mensch mit merkwürdig leichten, elastischen Bewegungen. Zwischen den fast immer lächelnd geöffneten roten Lippen sahen die Zähne leuchtend hervor, und in seinen braunen Augen war ein Glanz, der noch heller leuchtete.
Der Teufel auf Reisen 42
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Dritter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Neuntes Kapitel – Teil 2
Eine Jugendliebe
Fünf Jahre waren nach den hier geschilderten Szenen verflossen, als sich eines Abends das Zimmer des Advokaten und Notar Böger öffnete und Hermann Dahlburg einen Augenblick darauf in den Armen des Freundes und Universitätsgenossen lag.
Felsenherz der Trapper – Teil 7.6
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 7
Die Mumie Matazumas
Sechstes Kapitel
Thomas Blubbs Kampf ums Leben
Der Morgen graute. Drüben im Lager der Apachen befehligte jetzt der Unterhäuptling, das Lange Messer, ein älterer, einäugiger Krieger.
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 13
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Eine Taufe mit Hindernissen
Ein Ochs und eine Kuh, einige Schweine, ein alter Gockel, mehrere Hennen und Hühner, waren die zufälligen, unmenschlichen Zeugen meiner Geburt, denn ich überraschte meine liebe und fleißige Mutter im Stall, da sie eben angefangen hatte, die Kuh zu melken. Vermutlich wären meine Mutter und ich in dieser hilflosen Lage ohne ein Weiterlesen
Der Freibeuter – Die Flucht
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 12
Zum Erstaunen der beiden Damen stieg er, frei von Schwäche, aus der Sänfte und ging in das Haus. Er schien die beiden Freundinnen nicht zu bemerken, aber seine dunklen Augen glänzte von unheimlicher Glut. Christine wollte ihm Trostworte sagen, aber er unterbrach sie mit Heftigkeit: »Kein Wort von dieser Sache, wenn ich Sie bitten darf, teure Christine! Es wird, es muss sich ausgleichen. Sei es, wie Gott will. Es wird sich finden.«
Christine erschrak vor diesen Worten.
Friederike aber rief: »Palmerston, Sie sind in dieser Stunde zum Manne gereift. Jetzt handeln Sie und vertrauen Weiterlesen
Neueste Kommentare