Marshal Crown – Band 2
Marshal Crown Band 2
Falsches Spiel am Rio Blanco
Jäh zerriss das Krachen eines Schusses die friedliche Stille an dem kleinen Wasserloch.
Die Kugel zischte scheinbar aus dem Nichts heran und bohrte sich keine Handbreit vor Marshal Crown mit einem hässlichen Klatschen in den Boden. Während sein Pferd sich verschreckt aufbäumte, reagierte der Sternträger sofort.
Blitzschnell ließ er sich aus dem Sattel fallen. Der Aufprall auf dem felsigen Boden war hart und trieb ihm die Luft aus den Lungen. Aber Crown biss die Zähne zusammen, rollte zur Seite, um nicht von den wirbelnden Hufen seines vor Angst halb verrückten Pferdes getroffen zu werden, und brachte sich hinter einem kantigen Felsquader in Sicherheit.
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Marshal Crown – Band 1
Marshal Crown Band 1
Zähl bis drei und stirb
»Okay, Mister Abbott. Ihre Zweihundert und noch einmal Zweihundert …«
Jesse Bentons Gesicht zeigte keinerlei Regung, als er das Geld vor sich in die Tischmitte schob.
Die wenigen Gäste, die sich kurz vor Mitternacht noch im Golden Palace Saloon befanden, atmeten geräuschvoll ein und scharten sich neugierig um die beiden Spieler. Einsätze wie die eben genannte Summe waren selbst in einer Rinderstadt wie Rath City nicht gerade alltäglich.
Einer der Zuschauer legte Abbott seine Hand auf die Schulter.
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Westernkurier 07/2014
Yuma, das andere Wort für Hölle!
Auf ein Wort, Stranger,
diesmal behandelt unsere kleine Kolumne das Thema Justizvollzug im Wilden Westen.
Es wurde bisher viel darüber geschrieben, über moderne Methoden desselben, über Gefängnisse, über Marshals und Verbrecher, über Richter, die in Ermangelung von Gefängnissen ihre Gefangenen in Erdlöcher steckten oder sie zusammen mit wilden Tieren an einen Baum banden oder aber über die Weiterlesen
Jackson – Teil 26
»Klettere die Leiter hoch!«, brüllte ich Linda zu. »Um Gottes willen, klettere endlich die Leiter hoch.«
Es war die einzige Möglichkeit, die uns noch blieb.
Hinter uns lag absolute Dunkelheit und vor uns schraubte sich etwas aus der dunklen Brühe des Abwasserkanals in die Höhe, dessen Anblick nicht nur mich in Panik versetzte.
Eine schlammbraune Albtraumgestalt, die ihren Schädel mit weit geöffneten Kiefern nach vorne schob.
Unsere einzige Chance war die Leiter.
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Jackson – Teil 25
Am Anfang waren sie siebzehn, neun Männer, acht Frauen.
Die besten Studienabgänger, Wissenschaftler und Professoren Europas, eine handverlesene Elite. Unter der Schirmherrschaft eines weltweiten Konsortiums an finanzstarken Größen aus Wirtschaft, Politik und Medien sollten sie in der menschenleeren Weite des Australischen Outbacks in aller Ruhe ein Projekt verwirklichen, das die Welt revolutionieren konnte. Palinginese, so der Name des Projekts, hatte die höchsten humanitären Ziele, die man sich denken konnte. Es ging um nichts Geringeres, als Krankheiten wie Krebs und Alzheimer endlich zu besiegen, und die Mittel, die sie dabei zur Verfügung hatten, schienen unbegrenzt.
Das war vor drei Jahren, soviel hatte ich inzwischen mitbekommen.
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