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Wolfgang Brandt

Der 30. BUCON 2015 – Eine Nachlese

ILLU-DracheDer 30. BUCON 2015 – Eine Nachlese

Sorry, Leute, ich weiß, dass ich spät dran bin, und der 30. BUCON hat sich bereits in den Annalen der Phantastikgeschichte verewigt. Doch Urlaub ist Urlaub, und da mag kommen, was will. Da kann man doch schon mal etwas Verständnis aufbringen, wenn ich mir eine Auszeit genommen und mal nicht an den Arbeitsalltag und den Geisterspiegel gedacht habe. Doch nun kommt er, mein Con-Bericht.

Eigentlich fängt man bei so einem Bericht mit etwas Positivem an, denn ich hatte mir vorgenommen, den Organisatoren um Kurt Zelt, Roger Murmann und Christian de Ahna anlässlich des 30. Buchmesseconvents etwas Besonderes zukommen zu lassen. Eine Torte? Die gab es bereits zum 25. BUCON. Ein Fotoalbum oder eine Fotostrecke sollte es sein! Aus diesem Grund rief ich über Facebook dazu auf. Doch ich erhielt keinerlei Weiterlesen →

Uwe W. Appelbe: Draußen in der Nacht – Unheimliche Erzählungen

Draußen-in-der-NachtUwe W. Appelbe: Draußen in der Nacht – Unheimliche Erzählungen

Horrorliteratur hat viele Facetten. Realistischer Horror, Fantasyliteratur mit gruseligem Einschlag, Splatter- und Zombiegeschichten und subtile, unheimliche Geschichten, die in der klassischen Tradition stehen.
Der Erzählband Draußen in der Nacht von Uwe W. Appelbe , den wir in seiner erweiterten Zweitauflage vorstellen möchten, gehört sicherlich zur letztgenannten Richtung der Horrorliteratur. Der Autor Uwe W. Appelbe verzichtet vollkommen auf gängige Gruselszenarien und Monster wie Zombies, Vampire oder Werwölfe. In Appelbes unheimlichen und durchaus grausamen Geschichten bestimmen irrationale, unkontrollierbare Mächte über das Schicksal der Helden. Gegen diese Ungeheuer helfen weder Pflöcke noch Kreuze. Keiner der Erzählungen folgt dabei gängigen Genremustern. Trotzdem sind die Geschichten spannend und unterhaltsam. Der Autor lädt zu einer unheimlichen Reise durch Südengland und Wales ein, denn jede Geschichte ist mit einem spezifischen Ort Weiterlesen →

Phantome der Unterwelt

Kirchschlager-Phantome-der-UnterweltPhantome der Unterwelt

Als Gangster bezeichnet man Mitglieder von Banden oder professionellen kriminellen Organisationen, die bei der Durchführung von Handlungen, welche durch Gesetz verboten sind, insbesondere Mord, mitwirken. Seit Jahrzehnten engagieren sich diese Menschen in verschiedenen Bereichen der Welt, insbesondere in Europa, Asien, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika. Die meisten dieser Gangster sind aufgrund der Schwere der Straftaten, die sie in der Vergangenheit begangen, über die Art und Weise, wie sie ihre Opfer ermordet oder aufgrund der Popularität der Menschen, die sie getötet haben, berüchtigt geworden. In der Regel werden Gangster zu einem Teil der Gangs, welchen sie sich anschließen, da dies ihnen ein gewisses Maß an Organisation und Unterstützung bietet. Bekommen sie es nicht hin, agieren sie auch allein.

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Werkausgabe Ernst Vlcek Band 1+2

Ernst-Vlcek-Gib-mir-MenschenErnst-Vlcek-Der-kosmische-VagabundWerkausgabe Ernst Vlcek Band 1+2

Jeder, der sich mit Science Fiction beschäftigt, kommt unweigerlich an den Werken des im Jahr 1941 in Wien geborenen Autors Ernst Vlcek nicht vorbei. Vorrangig verfasste der österreichische Schriftsteller Science Fiction-Romane, unternahm jedoch oft auch Ausflüge in das Fantasy- und Horrorgenre, Letzteres unter dem Pseudonym Paul Wolf.

Seine Begeisterung für die Science Fiction war es vor allen Dingen, welches einiges in Bewegung setzen konnte. Ernst Vlcek nutzte das Fandom, um einige Kurzgeschichten veröffentlichen zu können, unter anderem Es kommt eine kleine Überraschung. Danach ging es Schlag auf Schlag. Im Jahr 1966 veröffentlichte der Moewig Verlag in der Heftromanreihe Terra Astra, Band 359 seinen Weiterlesen →

Slatermans Westernkurier 08/2015

Joseph-G-McCoyJoseph G. McCoy und dessen Einfluss auf den Trail von Chisholm

Auf ein Wort, Stranger, will man etwas über die Geschichte des Dickinson County, Kansas, schreiben, kommt man unweigerlich an einem Mann nicht vorbei. In der heutigen Kolumne möchte ich etwas näher auf Joseph G. McCoy und dessen Einfluss auf den Trail von Chisholm in den Jahren 1867 bis 1871 eingehen.

Joseph G. McCoy kehrte einer erfolgreichen und wohlhabenden Farm in Illinois den Rücken. Ihn zog es 1867 nach Kansas, wo er seinen Plan umsetzen wollte, seinen Lebensunterhalt im Viehhandel zu verdienen. Er hatte Berichte über riesige Viehherden gehört, die nach dem Bürgerkrieg wild in Texas herumliefen. Ihre verarmten Besitzer konnten das Vieh nicht zu den nördlich gelegenen Märkten treiben, da der östliche Trail aufgrund von Milzfieber oder das sogenannte Texasfieber geschlossen worden war. Dabei handelte es sich um eine Krankheit, Weiterlesen →