Aus Armand’s Frontierleben – Band 1- Kapitel 2
Fredéric Armand Strubberg
Aus Armand’s Frontierleben
Band 1
Carl Rümpler, Hannover, 1868
Zweites Kapitel
Der Tod der Indianerin
Kaum graute der Morgen, erhob sich Kionata leise, blickte einige Augenblicke mit gefalteten Händen auf ihre beiden noch schlafenden Lieblinge nieder und ging dann hinaus vor die Höhle zu dem Feuerplatz.
Sie entfachte schnell das Feuer, warf einige Holzstücke darauf und zog die Biberschwänze aus der Asche hervor. Mithilfe des Messers, das sie in ihrem Gürtel trug, schabte sie die hart gebackene Rinde von den Schwänzen ab, schnitt diese in Stücke und legte sie in einen flachen, mit einem Deckel versehenen eisernen Topf. Sie stellte den Topf bei das Feuer, damit das sehr fette Weiterlesen
Aus Armand’s Frontierleben – Band 1- Kapitel 1
Fredéric Armand Strubberg
Aus Armand’s Frontierleben
Band 1
Carl Rümpler, Hannover, 1868
Erstes Kapitel
Der Biberjäger
Hell und klar wie Tageslicht lag der Schein des vollen Mondes über den San-Saba-Gebirgen ausgebreitet, nur dass statt des blitzenden Goldes der Sonne der milde Atlas-Schimmer des Herrschers der Nacht dem Licht seine Farbe gab. Der hohe Himmel wölbte sich dabei wie ein Zelt aus dunkelblauem, mit Juwelen übersätem Samt, und unaufhörlich schossen Sternschnuppen wie fallende Diamanten von ihm zur Erde nieder.
Die rötlichen Granitkuppen der Gebirge türmten sich hoch und steil übereinander auf und spiegelten ihre glimmernden Flächen im Weiterlesen
An der Indianergrenze – Band 1 – Kapitel 3.3
Friedrich Armand Strubberg
An der Indianergrenze
Band 1
Hannover, 1859
Kapitel 3.3
Während der Tafel wartete die Quadrone den Speisenden auf, bewegte sich flink und graziös von einem zum anderen, bewachte ihre Blicke, um rasch ihren Wünschen nachzukommen, und verwendete dabei die größte Aufmerksamkeit auf ihre Herrin, der sie ungeheißen die Speisen zutrug, welche dieselbe besonders liebte.
Die Sklavin war zur Küche gegangen, um dort etwas für Madame Morrier zu bestellen, als diese sagte : »Dieses Weiterlesen
An der Indianergrenze – Band 1 – Kapitel 3.2
Friedrich Armand Strubberg
An der Indianergrenze
Band 1
Hannover, 1859
Kapitel 3.2
»Hallo! Addisson, Charity, wo seid Ihr? Aufgemacht!«, schrie er vor der Einzäunung nach den Gebäuden hin, während die Hunde in derselben einen rasenden Lärm schlugen und Joe, an seiner Kette hoch aufspringend, seine tiefe Bassstimme dazwischen tönen ließ.
»Mein Gott, Herr Farnwald, Sie sind es?«, rief Paulmann, der aus dem Bett gesprungen war und durch den Weiterlesen
An der Indianergrenze – Band 1 – Kapitel 3.1
Friedrich Armand Strubberg
An der Indianergrenze
Band 1
Hannover, 1859
Kapitel 3.1
Die Besorgnis. Auffinden der Spur. Verrat. Der Liebe Angst. Der Pfeilschuss. Das verwundete Mädchen. Die Flucht. Verteidigung. Die Ankunft. Der Tod. Das Grab. Teilnahme. Gram. Der alte Freund. Die Plantage. Sklavenmusterung
Im Lager der Lepan war in vergangener Nacht schon alles längst zur Ruhe gegangen, als nur noch zwei Personen, Weiterlesen
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