Der Marone – Die herannahende Wolke
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 20
Die herannahende Wolke
Das Mittagsessen verlief aufs Angenehmste. Die schmackhaften Gerichte waren nacheinander durchprobiert und dann weggenommen worden, und der Speisetisch, der nun für das Dessert zugerichtet war, bot einen schimmernden Überfluss dar, wie ihn allein ein tropisches Klima hervorzubringen vermag, in dem jede Gattung der Pflanzenwelt eine Frucht oder eine Beere von der höchsten Vortrefflichkeit erzeugt. Nur in den tropischen Gegenden der neuen Welt kann solch eine reiche Mannigfaltigkeit gefunden werden, ein Desserttisch, auf den Pomona wirklich ihr goldenes Füllhorn ausgegossen zu haben scheint.
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Der Marone – Ein schlüpfriger Fußboden
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 19
Ein schlüpfriger Fußboden
Der den Herrn Montagu Smythje von der Montego Bay nach Willkommenberg bringende Wagen kam die große Allee herauf und gelangte vor dem großen Haus gerade eine Stunde vorher an, ehe Herbert Vaughan auf seinem elenden Klepper und von Quashie begleitet an dem Eingangstor der Pflanzung war.
Herbert, der beim Vorwärtsreiten seine Augen fest auf das Haus gerichtet hielt, vermochte keinen einzigen Menschen, weder vor dem Haus, noch vor der Tür, noch an den Fenstern zu erblicken, obgleich die venezianischen Fensterläden weit aufstanden.
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Der Marone – Nach Willkommenberg
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 18
Nach Willkommenberg
Ungefähr eine halbe Stunde weiter auf dem Hauptweg kam das Eingangstor von Willkommenberg in Sicht. Dort waren keine Wohnung, nur zwei große steinerne Pfeiler mit einem Flügel aus starkem Mauerwerk auf jeder Seite und eine schwere Flügelpforte dazwischen.
Den bereits erhaltenen Weisungen zufolge konnte Herbert ganz gut wissen, dass dies der Eingang zu seines Onkels Pflanzung sei.
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Der Marone – Die Reise am Schwanze
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 17
Die Reise am Schwanze
Die durch die plötzliche Versetzung vom Schiff ans Land hervorgebrachte Aufregung, das Getümmel der Straßen, die er durcheilte, die bei jedem Schritt seine Augen und Ohren trafen, alles dies verhinderte Herbert, an irgendetwas zu denken, was ihn selbst betraf.
Indes wurde sein Geist doch nur eine kurze Zeit von der Betrachtung seiner eigenen Angelegenheiten abgezogen. Bevor er noch weit geritten war, führte der vorher von Häusern eingefasste Weg unter einen Baldachin von Weiterlesen
Der Marone – Quashie
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 16
Quashie
In weniger als einer halben Stunde nach dem kurzen Gespräch zwischen Herrn Montagu Smythje und dem jungen Zwischendeckpassagier war die Seenymphe in den Hafen eingelaufen und lag am Landungsdamm.
Ein breites Legebrett wurde von der Küste an das Schiff gelegt, und über dieses kam sofort ein großer Haufen von Männern und Frauen von allen möglichen Nationalitäten an Bord, während die des Schiffes müden Passagiere und alles, was dazugehörte, sich beeilten, so bald als möglich ans Land zu kommen.
Halb nackte schwarze, braune und gelbe Träger rissen sich um das Gepäck, rissen Kisten, Koffer und Felleisen umher und Weiterlesen
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