Der Marone – Die Verfinsterung
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 17
Die Verfinsterung
»Unterbrochen!«, rief Smythje aus und stellte sich so schnell wie möglich wieder aufrecht hin. »Welch ein scheußliches Unglück,« fuhr er fort, zog sein Taschentuch heraus und wischte den Staub von dem Knie ab, auf dem er gelegen hatte. »Möchte wissen, wer die Zudringlichen sind, auf Ehre! Ah, oh, es ist der junge Mann, Ihr Cousin, glaub ich. Ja, ja, er ist es und ein hübsches Mädchen mit ihm, ein teufelmäßig hübsches Mädchen, auf Ehre!«
Der Marone – Ein aufgeschobener Antrag
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 16
Ein aufgeschobener Antrag
Langsam, schweigend und ungesehen war der sanfte Lichtkörper der Nacht seiner glänzenden Tagesgöttin entgegengerückt, bis ein leichter Schatten an ihrem äußeren Rand die wirkliche Berührung anzeigte.
»Das ist es nun!«, sagte Smythje und hielt das Glas ans Auge. »Sie küssen sich jetzt wie zwei Liebende. Wie schön das ist! Meinen Sie nicht auch so, schönes Käthchen?«
Der Marone – Smythjes Sonnenfinsternis
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 15
Smythjes Sonnenfinsternis
Die berühmte Sonnenfinsternis des Kolumbus, wodurch dieser gewandte Seemann die einfältigen Wilden von Don Christophers Bucht so vorteilhaft für sich täuschte, ist nicht die Einzige, weshalb die Insel Jamaika berühmt sein sollte. Meine Pflicht wenigstens ist es, noch eine andere anzuführen, die, wenn auch nicht wert, in den Annalen der Weltgeschichte erwähnt zu werden, dennoch wohl ein Kapitel in unserer Geschichte verdient.
Die fragliche Sonnenfinsternis nämlich, obwohl in ihren Folgen durchaus nicht so wichtig, als die, welche den Weiterlesen
Der Marone – Obrigkeit und Marone
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 14
Obrigkeit und Marone
»Nun, junger Mann«, begann der Custos mit leutseligem, mildem Ton, »wenn ich nicht irre, seid Ihr einer von den Trelawney-Maronen?«
»Ja, Euer Gnaden«, antwortete Cubina einfach.
»Der Hauptmann einer Ortschaft, nicht wahr?«
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Der Marone – Aufsuchen der Gerechtigkeit
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 13
Aufsuchen der Gerechtigkeit
Der Widerwillen und der Groll zwischen dem Pflanzer und dem Koppelhalter waren schon sehr alt und stammten von ihrer ersten Bekanntschaft miteinander her. Einige unter ihnen beim Kauf und Verkauf von Sklaven angewandten schlauen Kunstgriffe hatten wohl die erste Veranlassung gegeben. Verschiedene Umstände trugen dann dazu bei, den Groll nicht aussterben zu lassen. Dies war besonders der Fall, seitdem der Jude durch Ankauf des Gutes das Glückliche Tal der nächste Nachbar und hinsichtlich seines Reichtums auch der Nebenbuhler des Weiterlesen
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