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Jim Jackson – Eine höllische Verfolgungsjagd

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Eine höllische Verfolgungsjagd

Eine Eigenschaft besaß Jim Jackson vor allen anderen: Tatkraft. Nichts vermochte diese Ausnahmenatur zu entmutigen. Rückschläge und Misserfolge spornten ihn erst recht an, anstatt ihn zu brechen, und der üble Streich, den Nottingham ihm soeben gespielt hatte, ließ ihn keineswegs den Kampf aufgeben, sondern steigerte nur seinen Ehrgeiz, den Mörder von Mister Preakin festzunehmen.

Der berühmte Ermittler musste unwillkürlich die Raffinesse dieses Verbrechers bewundern: Dieser hatte ein Appartement direkt neben Jacksons Hotelzimmer gemietet. Ein von ihm geschaffener Geheimgang ermöglichte es ihm, das Splendid Hotel unbemerkt vom Personal zu verlassen und seine kühnen Raubzüge zu begehen, ohne dass auch nur der geringste Verdacht auf ihn fiel.

Monsieur Monin, der Chef der Sûreté, bedauerte zutiefst, Jim Jackson nicht geglaubt zu haben. Er ließ umgehend einen Haftbefehl Weiterlesen →

Kopmann to Bergen – Kapitel 5

Heinrich Smith
Kopmann to Bergen
Eine Erzählung aus dem Seemannsleben
Verlag Otto Spamer, Leipzig, 1902

Kapitel 5
Der Angriff der Seeräuber

Es gab ein leises Geflüster und ein geschäftiges Zusammenstecken der Köpfe – sowohl in der Stadt Bergen selbst als auch am Vågen auf und ab. Manche hätten nur zu gern mit einem Verrat etwas Geld verdient, doch sie wussten nichts. Andere ergriffen aus natürlichem Mitleid Partei für den Unglücklichen und erkundigten sich nach den genauen Umständen. So erfuhr man nicht nur die bloße Tatsache, sondern auch den Namen des Betroffenen: Es handelte sich um denselben jungen Seefahrer, der sich auf dem Garper der armen norwegischen Frau angenommen und ihr die Fische für die Mittagssuppe gekauft hatte.

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Die Hexen von Lancashire Band 1 – Erstes Buch – Kapitel 3.1

Die Hexen von Lancashire
Erster Band
Ein Roman aus dem Pendle-Wald von William Harrison Ainsworth
Leipzig, 1849

Erstes Buch
Alizon Device
Drittes Kapitel, Teil 1
Die Asshetons

Zwischen Sir Ralph Assheton von der Abtei und den Einwohnern von Whalley, von denen viele seine Pächter waren – denn er besaß das Gut gemeinsam mit John Braddyll von Portsfield –, bestand das allerbeste Einvernehmen. Der würdige Ritter war zwar etwas streng in seinem Benehmen und nicht ohne einen Anflug von Puritanismus, doch zeigte er sich freisinnig genug, um die Meinungen anderer zu dulden. Da er überdies in seinen eigenen religiösen Ansichten aufrichtig war, konnte niemand in dieser Weiterlesen →

Das Flüstern eines Toten – 1. Kapitel

Perley Poore Sheehan
Das Flüstern des Toten
Originaltitel: Dead Men Talk
1. Kapitel: Der Schläfer stirbt

Im Zellentrakt des Polizeireviers – und selbst im ewigen Getöse New Yorks – war es vergleichsweise ruhig geworden. Doch Slade Wyath konnte nicht schlafen. Er fand keine Ruhe. Auf dem schmalen Pritschengestell wälzte er sich hin und her wie ein frisch gefangener Barsch auf einer heißen Sandbank.

Er musste hier raus!, hämmerte es immer wieder in seinem Kopf; er musste hier raus! Aber wie?

Für das Nachtgericht war es zu spät. Ohnehin hatte er weder Geld noch eine Verteidigung. Man würde ihn für ein höheres Gericht dabehalten und dann wegsperren. Er würde das nicht ertragen. Er musste einfach …

Er stützte sich auf einen bloßen Arm und blickte sich um. Hätte ihn jemand beobachten können, hätte das fleckige Licht, das Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 51. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Einundfünfzigste Erzählung
Die Erscheinung ohne Kopf bei Greiffenberg unweit Jauer

Als ich in den Jahren 1759 und 1760 als elf- oder zwölfjähriger Knabe von meinem Geburtsort Eckersdorf im Jauerischen Herzogtum in die eine Stunde entfernte Schule nach Mittelsteinkirch ging, führte mich der Weg hinter Hayn durch einen finsteren Wald aus Kiefern, Fichten und Tannen. Zu dessen Dichte trugen auch die vielen Wacholdersträuche das ihre bei. Zudem gab es im Wald hier und da sumpfige Stellen, aus denen an schwülen Sommerabenden zahlreiche Irrlichter aufstiegen und den wandernden Fremden leicht in die Irre führten.

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