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Secret Service Band 3 – Kapitel 14

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.

In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.

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Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 23

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

11. Der Mönchsberg

Der Mönchsberg hieß vor vielen hundert Jahren der blaue Berg. Ein wilder Ritter von der Gröditzburg hatte sich im Alter bekehrt, Reue gezeigt und sich in Buße auf den blauen Berg zurückgezogen. Dort lebte er in einer einfachen Klause und fand neben dieser sein Grab. Seit jener Zeit wird der Blaue Berg Mönchsberg genannt.

12. Der Jungfernsprung

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Die Gespenster – Vierter Teil – 29. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Neunundzwanzigste Erzählung

Ein Tagelöhner aus R. ist im Sarg noch erbost über seine hinterlassene Witwe

Die in mehr als einer Hinsicht beherzigenswerten Briefe über die wichtigsten Gegenstände der Menschheit erwähnen einen verstorbenen Ehemann, dessen Schicksal im Sarg nicht ohne ein Lächeln erwähnt wurde. Er verdient hier ein Plätzchen, da seine Geschichte eine dem Zweck dieses Abschnitts angemessene Belehrung enthält.

In R. starb ein Tagelöhner, dessen Witwe ihn nach alter, grausamer Sitte sogleich auf das Totenbett legte.
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Mörder und Gespenster – Band 1 – 12. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Erbe des Teufels

Kapitel 2

So waren seine Tage vergangen und er war alt und schwach geworden, denn bei seiner Lebensweise sind achtundsechzig Jahre ein sogenanntes schönes Alter für jeden, nur nicht… Weiterlesen

Keltische Rituale und ihre dunklen Seiten

In den Nebeln der alten Wälder, wo der Atem der Erde sich mit dem Hauch der Götter vermischte, wanderten die Kelten. Sie kannten das Geheimnis von Blut und Flamme, von Wasser und Stein. Sie wussten: Leben war Gabe. Leben war Opfer.

Wenn sich der Weidenmann erhob, ragte er wie ein stummes Götterbild in den Himmel: geflochten aus Ästen und durchdrungen vom Geist des Waldes. In seinem hölzernen Leib barg er Menschen und Tiere. Wenn die Flamme ihn verzehrte, stiegen nicht nur Schreie, sondern auch Seelen auf – Rauchfahnen, die den Weg zu den Himmlischen wiesen. Das Feuer war kein Mord, sondern eine Brücke – eine Brücke aus Glut, die die Lebenden in den Schoß der Götter trug.

Doch auch das Messer sang. Es schnitt nicht wild, sondern bedacht, Glied für Glied, Tropfen um Tropfen. Schmerz war ein Lied, das die Welt erhob, und Qual eine Münze, die an die Mächte entrichtet wurde. Manche starben nicht schnell, denn je länger das Fleisch litt, desto tiefer drang der Opfergesang in das Reich der Anderswelt.

Der Kopf aber war das Heiligtum. Dort wohnte die Seele, dort ruhte das Geheimnis der Lebenskraft. Wer den Kopf nahm, nahm mehr als ein Leben. Er nahm das Licht des Menschen, seine Macht und seinen Atem. Schädel hingen an Pferden, glänzten in Weiterlesen