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Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 15

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 15

Eine königliche Schlacht

Es gibt großartige Momente im Leben, wenn zwei mächtige Denker wie Lumley und Tibilus aufeinandertreffen, miteinander sprechen und Geschichte schreiben. Ein solcher Moment stand bevor, als der Gong erklang und die Karte überreicht wurde.

Lumleys Begeisterung war wie weggeblasen. Er klammerte sich an die Rückenlehne des Stuhls, von dem er aufgestanden war, und sah sich wild um, auf der Suche nach einem Fluchtweg.

»Stell dich der Musik, Lumley«, war die lächelnde Aufforderung Tibilus». »Ich kenne viele Leute, die gerne mit dir den Platz tauschen würden.«

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Old Wide West History – Wegbereiter

Mit dem Vertrag vom 30. April 1803 gelang Präsident Thomas Jefferson ein historischer Coup: Für 15 Millionen Dollar kaufte er von Kaiser Napoleon ein riesiges Gebiet von mehr als 800 000 Quadratkilometern. Durch diesen Louisiana-Kauf verdoppelte sich das Staatsgebiet der Vereinigten Staaten nahezu über Nacht. Jeffersons ursprüngliches Ziel war lediglich gewesen, den wichtigen Hafen von New Orleans zu sichern. Doch angesichts der ungeheuren Ausdehnung des neu erworbenen Landes erkannte er schnell, dass Wissen über das unbekannte Hinterland von größter strategischer Bedeutung war. Er überzeugte den Kongress, eine Forschungsreise zu finanzieren, die klären sollte, was sich jenseits der westlichen Grenze befand und ob ein durchgehender Weg bis zum Pazifik existierte.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts endete die gesicherte geografische Kenntnis Nordamerikas für Europäer an den Mandan-Dörfern im heutigen Dakota-Gebiet. Der Missouri River war nur bis dorthin erforscht, alles Weitere lag im Bereich von Spekulationen. Niemand wusste, wie weit der Pazifik entfernt war oder welche Landschaften dazwischen lagen. Gerüchte machten die Runde: von Gebirgen aus purem Salz, von einem Kalifornien, das angeblich eine Insel sei, und von rätselhaften Völkern tief im Landesinneren. Berichtet wurde von Amazonenstämmen, die Männer verachteten, von Indianern, die Walisisch sprachen, sowie von winzigen, teufelsgleichen Wesen. Manche Amerikaner hielten die indigenen Völker sogar für Nachfahren der verlorenen Stämme Israels.

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Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb – Band 2

Kurt Matull & Theo von Blankensee
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb
Band 2
Die des Juwelenfälschers
Überarbeitete Fassung

John Raffles, auch bekannt als Lord Edward Lister, ist ein englischer Arzt, Weltenbummler und außergewöhnlicher Gentleman-Gauner. Auf seinen Reisen rund um den Globus sucht er das Abenteuer und engagiert sich gegen Verbrechen und Ungerechtigkeit. Er stiehlt bevorzugt bei Wohlhabenden, um Bedürftigen zu helfen, oder deckt kriminelle Machenschaften auf. Dabei lenkt er den Verdacht nicht selten geschickt auf eine unschuldige Person. Unterstützt wird er von seinem Chauffeur James Henderson und seinem Vertrauten Charles Brand.

Raffles tritt unter zahlreichen Identitäten und Namen auf. In London ist er als Lord William Aberdeen bekannt, der dem exklusiven Windsor Club als Vizepräsident angehört.

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Frank Allan Band 1.5

Frank Allan
Rächer der Enterbten
Band 1
Die Zuchthausrevolte
5. Kapitel

Das Wichtigste, das Frank Allan in seiner Verkleidung als Tommy bisher hatte entdecken können, war eine geheime Tür, die kunstvoll in die eigentümlich verschnörkelte Tapete des Arbeitszimmers eingelassen war.

Stundenlang hatte er eines Tages unbeweglich hinter einer dichten Portiere auf der Lauer gelegen. Seine Glieder schmerzten unerträglich, doch Mac Farlan wich nicht von seinem Schreibtisch; eine zeitraubende Rechnung schien ihn festzuhalten.

Endlich stand er auf und ging suchend umher, als vermisse er irgendein Dokument. Er durchwühlte sämtliche Fächer – vergeblich. Dann trat er schnell zur Wand, drückte mit der flachen Hand gegen eine Stelle der Tapete und plötzlich öffnete sich die geheime Weiterlesen

Al Capone – Band 33

Al Capone
Band 33
Das Geheimnis der Opiumhöhle

1. Kapitel
Unerwarteter Aufenthalt

Am Ende des letzten Heftes haben wir erzählt, wie Al Capone und Weller mit Klines Hilfe nach der Beerdigung O’Banions im Auto vom Friedhof entkamen. Sobald dies bemerkt wurde, machten sich Moran, Drucci und zwei weitere Revolverhelden, ebenfalls im Auto, auf die Verfolgung.

Es dauerte auch nicht lange, und sie entdeckten auf der Chaussee einen Wagen, der ebenfalls mit großer Geschwindigkeit fuhr.

Die Gangster gaben noch mehr Gas, um die Fliehenden unter allen Umständen einzuholen.

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