Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXIV
Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.
Kapitel XXIV. Mazarin in Pierrefonds
Nach Verlauf von zehn Minuten erschien Aramis, den Grimaud schnell benachrichtigt hatte, mit acht bis zehn Edelleuten. Er war ganz strahlend und warf sich seinen Freunden um den Hals.
»Ihr seid also frei, Brüder, frei ohne meine Hilfe? Ich habe also trotz meiner Bemühungen nichts für euch tun können?«
»Beruhigt Euch darüber, teurer Freund; aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es gibt noch genug zu tun.«
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Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 3
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 3
Ein verlorener Passagier
Wie sollte man die Ereignisse beschreiben, die an den Fenstern des Zeitwagens vorbeizogen? Selbst Lumleys Unterbewusstsein, mit der wildesten Fantasie niedergeschrieben und auf verzaubertes Pergament gebannt, wäre an diesem Versuch gescheitert. Blitz auf Blitz folgte mit der zitternden Schnelligkeit eines Biografenbildes; jeder Blitz eine Nacht und ein Tag, und 30 500 Blitze mussten in zehn Minuten gewöhnlicher Zeit komprimiert werden. Das waren 3650 Blitze pro Minute – mehr als sechzig pro Sekunde.
Doch genug der nüchternen Zahlen. Kriege, Blutvergießen, Friedenszeiten, Hungersnöte, Seuchen zogen am Zeitwagen vorbei, markiert von den Blitzen, mit längeren Markierungen für die Zyklen des wirbelnden Rings und die Drehung der Erdkugeln. Armeen Weiterlesen
Gebt mir etwas Zeit
Hape Kerkeling
Gebt mir etwas Zeit
Meine Chronik der Ereignisse
Sachbuch, Hardcover mit Schutzumschlag, Piper, München, 25. September 2024, 368 Seiten, 24,00 EUR, ISBN 9783492058001, auch als E-Book und Hörbuch
»Das Schönste kommt erst noch, wobei das Beste gerade erst begonnen hat.« Woher kommen wir? Was prägt uns, und wohin geht unsere Reise? Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik setzt Hape Kerkeling seine Lebensgeschichte fort und taucht dabei tief in die bewegte Vergangenheit seiner Vorfahren ein. Anschaulich schildert er, wie er als kleiner Junge seine Neugier auf die Welt entdeckte. Er erzählt von seinen Anfängen als TV-Entertainer, von Liebe, Toleranz und Vorsehung. Er folgt den Spuren der Kerkelings zurück bis ins Goldene Zeitalter der Niederlande. Und entschlüsselt schließlich das Geheimnis, das seine geliebte Oma Bertha ihr Leben lang umgab.
TSB John Sinclair – Die Drachensaat
Geisterjäger John Sinclair
Die Drachensaat
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 112, 1986, 60:01 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Shao: Nina Danzeisen, Asmodina: Christiane Pauli, Bill: Peter Joseph Schmitz, Rufus: Rolf Benckert, Diana Radford: Charlotte Acklin, Barrabas: Erwin Scherschel, King Cutler: Anfried Krämer, Helen: Janna Becker, Kind: Hella Krämer, Kind: Carolin Lehnert, Mann: Hagen Marks
Synopsis:
Shao zitterte vor Angst. Das kleine, stockdunkle Verlies bereitete ihr schwere Beklemmungen. Die Luft war verbraucht. Das China-Girl atmete hastig. Sie musste hier raus, und das so schnell wie möglich … Denn lange hielt sie nicht mehr durch …
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Sagen der mittleren Werra 96
Von den goldenen Knotten am Ringelstein
Es war in der Adventszeit, wo, wie Sie wohl auch wissen, vordem die Gespenster gar keine Ruhe hielten, als eine arme Frau von hier zum Ringelstein ins Leseholz ging. Wie sie nun den Schlossberg erreicht hatte, sah sie vor sich auf dem Schnee einen großen Haufen Knotten, der in der Sonne wie eitel Gold schimmerte. Das kam der Frau gar wunderbar vor, und sie dachte gleich an die verwünschten Schätze im Schloss. Einen Augenblick überlegte sie nun, was zu tun sei, denn es war ihr doch ein bisschen grausig ums Herz, dann aber kniete sie nieder und raffte sich die Schürze voll. Doch als sie sich erhob und den Platz verlassen wollte, wurde sie einen großen schwarzen Hund mit feurigen Telleraugen gewahr. Darüber erschrak die arme Frau dermaßen, dass sie ihre Schürze los und die eingerafften Knotten fallen ließ.
Sie lief nun, so schnell sie nur konnte, den Berg hinunter. Als sie nach Hause gekommen war, dankte sie dem lieben Gott für ihre Rettung, warf ihre Holzschuhe ab und entdeckte zu ihrer nicht geringen Freude einige blanke Goldstücke in denselben. Eins derselben hat meine Ellermutter selbst gesehen, die damals noch lebte. So erzählte der alte Eichel in Waldfisch. Weiterlesen
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