Der wilde Jäger vom Ettersberg
Der wilde Jäger vom Ettersberg
oder: Elternsegen, Himmelsschutz, Beut den Höllenscharen Trutz
Romantische Sage aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg
Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung, Altötting ca. 1860
1. Die Rettung
Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges stand in den Wäldern des Ettersberges ein stattliches Schloss, das dem Herzog Wilhelm von Sachsen als Jagdschloss diente. Dort wohnte der alte Erbförster Egbert Koch, ein biederer, gottesfürchtiger Waidmann, der seine Gattin vor Jahren durch den Tod verloren hatte und nun in seiner einzigen Tochter Kunigunde, die zur Zeit, als unsere Erzählung beginnt, zu einer blühenden Jungfrau herangewachsen war, seine höchste Lebensfreude und seinen wohltuendsten Trost fand. Wenn sie am Sonntagmorgen mit dem Gebetbuch in der Hand durch den stillen Wald zur Kirche in Ettersburg hinwandelte, folgte ihr der Blick des alten Erbförsters aus dem Fenster des Schlosses voller seliger Wonne nach. Dann war es dem alten Vater, den die Fußgicht im Sorgenstuhl festhielt, als zöge sein Schutzengel durch den Wald zu dem Gotteshaus. In solchen Augenblicken Weiterlesen
Der vielförmige Hintzelmann – Vorrede
Der vielförmige Hintzelmann
oder: Umständliche und merkwürdige Erzählung von einem Geist,
so sich im Haus Hudemühlen und danach zu Estrup im Land Lüneburg unter vielfältigen Gestalten und wunderlicher Veränderung durch göttlicher Providenz sehen lassen und sich bald freundlich und familiär, bald aber schädlich und gefährlich erwiesen.
Aus bisher noch niemals gedruckten Nachrichten kolligiert und ihrer Kuriosität halber zum Druck befördert und mit unterschiedlichen Historien von Erscheinungen und Gespenstern vermehrt und durch Kupfer vorgestellt.
Leipzig. Anno 1704
Vorrede
Nachdem wir hier eine Erzählung über einen Geist oder ein Gespenst, das sich vor Zeiten sehen ließ und ein vornehmes Haus unsicher machte, anführen, so ist kein Zweifel, dass sich verschiedene finden werden, die ein solches Werk als eine Fabel verlachen und sich einbilden werden, alle dergleichen Erzählungen kämen aus der Einbildungskraft alter Weiber. Ebenso wie diese Leute sich dabei eine besondere Klugheit einbilden, weil sie etwas erfunden haben, das von der alten Meinung abweicht, halten Weiterlesen
19 Jahre Geisterspiegel.de – Eine phantastische Erfolgsgeschichte
19 Jahre Geisterspiegel.de – Eine phantastische Erfolgsgeschichte
Ein Jubiläum mit Strahlkraft: Heute feiern wir 19 Jahre Geisterspiegel.de – ein Meilenstein, der weit mehr ist als eine bloße Zahl. Hinter diesem Jubiläum steht die Geschichte eines Projekts, das sich mit beeindruckender Konstanz, Herzblut und Innovationskraft zu einer der zentralen Plattformen für phantastische Literatur im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 verfolgt Geisterspiegel.de eine klare Mission: Der Phantastik Raum zu geben – als kulturelles Gut, als literarische Ausdrucksform, als geistige Entdeckungsreise.
Vision mit Weitblick: Der Beginn einer Reise
Was als engagiertes Herzensprojekt einer kleinen Gruppe passionierter Genre-Enthusiasten begann, entwickelte sich rasch zu einer vielseitigen Publikationsplattform. Schon früh stand fest: Geisterspiegel.de sollte nicht nur Inhalte transportieren, sondern zum aktiven Mitgestalten einladen. Es ging darum, Barrieren zwischen Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen und Künstlern zu überwinden und ein offenes Forum zu schaffen – für klassische Erzählkunst ebenso wie für Weiterlesen
TSB John Sinclair – Ich stieß das Tor zur Hölle auf
Geisterjäger John Sinclair
Ich stieß das Tor zur Hölle auf
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 200, 1987, 55:05 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Sir James Powell: Robert Seibert, Suko: Peter Niemeyer, Spuk: Peter Joseph Schmitz, Lady X: Christiane Pauli, Asmodina: Charlotte Acklin, Xorron: Christoph Piesk, Dr. Tod: Erwin Scherschel, Eagle: Manfred Kranich, Gangsterbraut: Hella Krämer, Todesengel: Jutta Popp, Tanith: Lorette Friedrich, Asmodis, Leibwächter: Anfried Krämer, Jamie: Christian Mey, Shao: Nina Danzeisen
Synopsis:
Der Kelch des Feuers barg ein magisches Geheimnis. Das wussten wir alle, doch zu welcher Todesgefahr es für John Sinclair Weiterlesen
Dark Tales: Die Maske des Roten Todes
Inmitten der malerischen Kulisse einer kleinen französischen Stadt entfaltet sich eine düstere Geschichte, die Ihre Ermittlungsfähigkeiten auf die Probe stellt. Eine geheimnisvolle Gestalt, bekannt als die Rote Maske, zieht durch die Straßen und hinterlässt eine Spur aus Angst und Misstrauen. Die Stadtbeamten, die einst für Ordnung sorgten, fallen einem unbekannten Mörder zum Opfer, wodurch der Frieden der Gemeinde gefährdet wird. Der verzweifelte Bürgermeister ruft Sie zu Hilfe, um die Wahrheit hinter diesen grauenvollen Ereignissen zu enthüllen.
Doch nichts ist, wie es scheint. Nach Ihrer Ankunft stellen Sie fest, dass die Bewohner die geheimnisvolle Rote Maske nicht fürchten, sondern sie vielmehr feiern. Diese unvorhergesehene Wendung wirft die Frage auf, ob wirklich alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Wer ist der wahre Verbrecher in diesem verworrenen Netz aus Intrigen und vielleicht sogar Verrat?
Deine Aufgabe ist es, mit klarem Verstand und in bewährter Zusammenarbeit mit der fiktiven Detektivlegende C. Auguste Dupin die Wahrheit ans Licht zu bringen. Bereite dich darauf vor, tief in die Geheimnisse dieser Stadt einzutauchen und die vielen verschlungenen Pfade zu entschlüsseln, die zur wahren Identität des mysteriösen Schuldigen führen.
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