Der Märkische Eulenspiegel 12
Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe
Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin
Wie Clauert ein Schwein schlachten lassen wollte und noch keins hatte
In der Mark Brandenburg ist es gebräuchlich, dass jedermann zu Fastnacht gern ein Schwein schlachtet und gute Kuchen backt. Diese Gewohnheit wollte Clauert auch festhalten, damit er nicht für den Geringsten angesehen würde. Er schickte deshalb zu seinem Nachbarn, Peter Walter, er solle am folgenden Tag zu ihm kommen und ihm ein Schwein schlachten. Dieser glaubte, dass es sich wirklich so verhalte. Er nahm daher des anderen Morgens sein Werkzeug und ging hin zu Clauert.
Alice Cooper – Trash
Alice Cooper’s Trash ist das 18. Studioalbum und das elfte Soloalbum des amerikanischen Rockmusikers Alice Cooper, das am 25. Juli 1989 veröffentlicht wurde. Dieses Album markierte einen bedeutenden Wendepunkt in Coopers Karriere und ist ohne Zweifel sein erfolgreichstes Werk in den späten 1980er Jahren. Mit diesem Album kehrte Alice Cooper zu seinen Wurzeln zurück – und zwar mit einem modernen, massenkompatibleren Sound. Damit gelang es ihm, ein neues Publikum für sich zu gewinnen.
Trash ist stark vom Glam Metal und Hard Rock der späten 1980er Jahre beeinflusst, einer Ära, die durch die Dominanz von Bands wie Mötley Crüe und Poison geprägt war. Das Album wurde von Desmond Child produziert, einem der besten Produzenten und Songwriter der Branche, der für seine Arbeit mit Bon Jovi, Aerosmith und Kiss bekannt ist. Child hat maßgeblich zum kommerziellen Erfolg des Albums beigetragen, indem er einen eingängigeren, radiotauglichen Sound kreierte, der sich von Coopers früheren, düsteren und theatralischen Alben deutlich unterschied.
Das Album besteht aus insgesamt zehn Tracks, von denen die meisten zu Hits wurden. Der bekannteste Song des Albums ist zweifellos Poison. Er wurde 1989 als Teil des Albums Trash veröffentlicht und markierte einen wichtigen Wendepunkt in Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 7 – 2. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 7
Die Spürnase des Oberkellners
2. Kapitel
Undeutliche Spuren
Der Arzt, welcher mit der Polizeipatrouille eintraf, sah sofort, dass hier jede Hilfe vergeblich war. Dennoch brachte er die Lady in ihr Schlafzimmer und stellte hier lange und anstrengende Wiederbelebungsversuche an.
Die blauen Flecke an dem weißen Hals der Leiche waren tief, aber nicht besonders breit.
»Daumenabdrücke!«, bestätigte Sherlock Holmes, der düsteren und undurchdringlichen Antlitzes den Wiederbelebungsversuchen zugesehen und dem Doktor hilfreiche Hand geleistet hatte. »Die Eindrücke sind nicht von einem gemeinen Mörder gemacht worden – sie rühren von schmalen und spitzen Fingern her.«
Manitoba – Band 1 Kapitel 1
Kendall Kane
MANITOBA
Band 1
Ein Greenhorn namens Callaway
Kapitel 1
Es hatte die letzten beiden Tage und Nächte so viel geschneit, dass alle Hügel, Täler und Ebenen des Landes weiß überzogen waren. Nun aber, wo es aufgehört hatte, wurde es kalt, schweinekalt. Flüsse und Bäche begannen zuzufrieren, Eiskristalle legten sich um die wenigen winterharten Sträucher und Gräser und die Äste der Bäume bogen sich unter der schweren Schneelast allmählich immer tiefer in Richtung Boden. Es wurde ruhig auf dem Overlandtrail, der von Winnipeg aus über Fort Pitt direkt nach Haskett führte.
Nur einmal splitterte irgendwo ein Baum im klirrenden Frost, heulte ein Wolf in der Ferne und knackten hier und da die Eisdecken Weiterlesen
Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 49

Der arme Schulze von Berlin und der reiche Saldern von der Plattenburg am Fehrbelliner Damm
Das Städtchen Fehrbellin, welches durch die nach ihm benannte Schlacht so berühmt geworden ist, führt diesen Namen erst seit dem 17. Jahrhundert, früher hieß es schlechtweg Bellin. Weil aber dort die Fähre über den Rhin ging, nannte man es Fährbellin. Die Straße von Berlin nach Hamburg ging früher hier vorüber, und so hing auch noch in der alten Kirche zu Fehrbellin eine Denktafel von einem Postmeister Schneider daselbst aus der Zeit des Großen Kurfürsten.
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