THE FAIRY FAILS – Phantastische Geschichten ohne Happy End
The Fairy Fails – 33 phantastische Geschichten ohne Happy End von Monika Loerchner und Anja Grevener in der Rolle als Herausgeber ist ein Werk, das die konventionellen Grenzen klassischer Märchen herausfordert. In dieser bemerkenswerten Sammlung präsentieren die Autorinnen 33 düstere und unerwartete Kurzgeschichten, die bewusst auf das vertraute Happy End verzichten. Mit einem feinen Gespür für das Makabre entführen die Herausgeber, unterstützt von Andrea Hundsdorfer, Nikodem Skrobisz, Nina Mazur und Wolfgang Pippke (Wolf Welling), die Leser in fantastische Welten, in denen Zombies, Geister und bösartige Kreaturen nicht dem klassischen Drehbuch folgen.
Jede Geschichte entfaltet eine eigene Atmosphäre – sei es melancholisch, grotesk, humorvoll oder unverhohlen tragisch. Diese Sammlung demonstriert, dass in der Phantastik auch das Unvollkommene und die Schatten ihren Platz haben und dass nicht jede Erzählung ein glückliches Ende benötigt, um nachhaltig zu berühren. Für Liebhaber von Märchen, Sci-Fi, Horror, Fantasy und ähnlichen Genres, die bereit sind, sich auf neue, herausfordernde Wendungen einzulassen und eine Prise Dunkelheit nicht scheuen, bietet The Fairy Fails ein ebenso faszinierendes wie verstörendes Leseerlebnis.
Das Buch
THE FAIRY FAILS
Phantastische Geschichten ohne Happy End
Geschichtensammlung, Taschenbuch, Bookmundo, Oktober 2024, 432 Seiten, 18,00 EUR, ISBN: 9789403762456, FSK 18
Der Märkische Eulenspiegel 14
Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe
Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin
Wie Clauert ein Wahrsager und ein Arzt wurde
Im Land Mecklenburg hatte Clauert stets seinen Handel gehabt, besonders in der letzten Zeit, wo er sich durch den Viehhandel seine Nahrung verschaffte. Da kam er einstmals in ein Dorf, mit Namen Euchstädt, wo er von einigen Bauern dieses Dorfes erfuhr, dass der Gastwirt dort vor etlichen Wochen von seiner Frau fortgelaufen wäre und die Frau nun an irgendeinem Ort Rat suchte, wie sie wieder zu ihrem Mann kommen könnte. Da es nun ziemlich um die Zeit war, wo die Ernte begann, so wusste Clauert wohl, dass, wenn es ein Weiterlesen
Slatermans Westernkurier Ausgabe 10-2024
Auf ein Wort, Stranger, heute begeben wir uns auf eine Reise in das El Dorado County, Kalifornien
Die Geschichte von Old Hangtown beginnt wirklich in Coloma, wo James Marshall am South Fork des American River eine Sägemühle für seinen Arbeitgeber John Sutter errichtete. Am 24. Januar 1848 entdeckte Marshall Goldsplitter im Abflusskanal der Mühle, und als sich die Nachricht verbreitete, begann der große Goldrausch.
Die Umgebung wurde schnell von Minenarbeitern und Händlern, Soldaten und Seeleuten durchkämmt. Bis zum Sommer 1848 arbeiteten über tausend Männer in dem neuen Lager, und Coloma wurde bald zum ersten Treffpunkt für die Argonauten. Doch nicht alle Neuankömmlinge waren daran interessiert, sich ihren Anteil am reichlich vorhandenen Reichtum durch mühsame Arbeit zu sichern. In abgelegenen Lagern entlang des American Rivers häuften sich Morde und Raubüberfälle, und schon bald hatten mehrere Händler und Minenarbeiter ihr Gold bei Messerstechereien verloren.
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 7 – 9. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 7
Die Spürnase des Oberkellners
9. Kapitel
Die letzten Maschen
»Such, such, mein guter Hund!«, sprach draußen der Detektiv zu dem Tierchen, das mit glänzenden Augen zu ihm aufsah. »Wo ist Peter, Dick? Such Peter!«
Bellend sprang der Hund voran – er begriff, um was es sich handelte, zudem kam gerade Betsy die Treppe herunter, mit der der Detektiv einen Augenblick sprach.
»Hat Dick den Peter besonders gerngehabt?«, fragte er sie.
Catweazle
Das Fernsehen in den 1960er und 1970er Jahren war das Internet seiner Zeit. Jeder war davon fasziniert. Als eine neue Erfindung brachte es Menschen auf eine Weise zusammen, wie es zuvor nur das Radio in den vergangenen Jahrzehnten geschafft hatte. Im Gegensatz zum Radio, das man nebenbei hören konnte, erforderte das Fernsehen jedoch, dass man seine Aufmerksamkeit vollständig darauf richtete und alle anderen Aktivitäten unterbrach, um es wirklich schätzen zu lernen.
Und so verbrachten wir die Abende in unserem Wohnzimmer damit, fernzusehen: von ungefähr 18:00 Uhr bis zur Schlafenszeit, und zusätzlich tagsüber an Feiertagen. Einmal habe ich alle Serien aufgeschrieben, an die ich mich aus meiner Kindheit erinnern konnte, und es waren derer viele, die via Sendemasten auf dem Hohen Meissner auch unsere Fernsehantennen – sie waren unter dem Dach installiert und somit von außen durch die GHG1 nicht einsehbar, wenn wir sie auf Westfernsehen ausgerichtet hatten – erreichten. Die meisten davon waren nicht besonders erwähnenswert, obwohl sie es damals schafften, ihr Publikum (einschließlich mir) zu unterhalten. Zwei stechen jedoch hervor: Die eine, Star Trek, hat einen besonderen Platz in meinem Herzen erobert; die andere war die erste Staffel einer kurzlebigen Serie namens Catweazle.

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