Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 48
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
48. Wie Rübezahl einen lieblosen ungefälligen und zugleich schmutzigen Menschen bestraft.
Die nun folgende sehr schlechte Geschichte hat dem Kräuterklauber nicht der alte Bumban, sondern ein junger Mensch – rückwärts gerechnet – ein gewisser Prätorius schriftlich erzählt, aber nach damaliger alter deutscher Art etwas zu grob. Der Kräuterklauber erzählt sie also selbst nicht gern, so verblümt er es auch gibt, und wollte, er hätte sie schon erzählt. Ungeschehen kann er sie aber einmal nicht machen; also heraus muss sie.
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 47
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
47. Wie Rübezahl Unrecht wieder gut macht.
Der günstige Leser, der in Bunzlau gewesen ist, weiß, dass dort die Töpfe zu Hause sind, und hat viel leicht selbst einmal da den großen Topf in einem Haus der Vorstadt, draußen vor der Boberbrücke, gesehen oder wenigstens die Abbildung davon am Haus. Nun, mit diesen Töpfen treiben die vielen Töpfer dort einen großen Handel, besonders auf Jahrmärkten, und es ist wohl nicht leicht eine Haushaltung, wo man nicht ein oder das andere Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 41
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
41. Wie Albertus Magnus einen Neugierigen strafte.
Ein landfahrender Schuhmacher kam einmal nach Köln. Oftmals hatte er vordem groß Wunder sagen hören von Bruder Albrecht, dacht nun bei sich selbst: »Sollten all diese Dinge wahr sein, wie möchte ich sie dann wohl erproben.« Er kam mit seinem Schnappsack zu Bruder Albrechts Wohnung und fragte dreist, wo Bruder Albrecht wäre? Der Knabe fragte ihn, was er wolle? Der andere sprach, er müsste Herrn Albrecht sehen und sprechen. Da ging der Knabe zu Albrecht und meldete ihm, ein Jüngling mit einem Schnappsack wollte ihn sprechen.
Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel V, Teil 1
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel V, Teil 1
Michels Morgenunterhaltung. Bilder der Zukunft. Ein Schatz in Stuttgart. Das Wundertier im Prater zu Wien. Der Teufel auf der Wiener Polizei. Asmodi über die polnischen Angelegenheiten. Der Karneval von 1846 zu Paris. Ein seltsamer Maskenzug.
Den kommenden Morgen gegen Mittag – Michel hatte hinsichtlich des Langschlafens Schwung die löbliche Gewohnheit der vornehmen Pariser Welt angenommen – erwachte er wieder im Hotel der Prinzen, wo er sein Weiterlesen
Diane Teil 2 – Kapitel 11
Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts
Zweiter Teil
Elftes Kapitel
Grundsätze eines Mannes, der zurückgezogen lebt. Der Kuss auf einen Sargdeckel
Eines Morgens ließ der General seine beiden Neffen zu sich bescheiden. Er hatte dem einen seine Willensmeinung zu eröffnen, dem anderen auf dessen Gesuch zu antworten. Als sie beide erschienen, empfing er Ernst, der vor Weiterlesen
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