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Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte

Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte

Am Samstag, dem 10. Mai 2025, öffnete die Marburg Con erneut ihre Tore und setzte in ihrer neuesten Ausgabe gleich mehrere eindrucksvolle Akzente. Die traditionsreiche Veranstaltung, die sich der Phantastik in all ihren Facetten verschrieben hat, wuchs in diesem Jahr sowohl räumlich als auch inhaltlich über sich hinaus. Mit über 40 Ausstellern, einer mehr als verdoppelten Besucherzahl und einer Vielzahl spannender Programmpunkte etablierte sich die Marburg Con 2025 als echter Höhepunkt im phantastischen Veranstaltungskalender Deutschlands.

Ein Wochenende im Zeichen der Phantastik

Bereits am Freitagabend begann das Con-Wochenende mit einem gemütlichen Vortreffen in Marburg. Bei gutem Essen, erfrischenden Getränken und angeregten Gesprächen traf sich die Community, um gemeinsam in das bevorstehende Wochenende zu starten. Diese entspannte Einstimmung zeigte bereits, worauf sich alle freuen konnten: Austausch, Begegnungen und jede Menge Leidenschaft für Literatur, Rollenspiel und fantastische Welten.

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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 60

Die verwünschte Prinzessin und der weiße Bulle auf dem Burgwall zu Wildberg

Zahlreich sind noch die sogenannten Burgwalle im Ruppinischen. Oft liegen sie inmitten von Wiesen, waren also offenbar früher von Wasser umgeben. Zu einem der Festesten und Eigentümlichsten gehörte der Wildberger, um den sich im Osten ein Wasser, die Temnitz genannt, schlängelt, wäh­rend von den anderen Seiten er durch Sumpf unnahbar war. Zwar sind die letzten Reste der Burg schon im vorigen Jahrhundert verschwunden, aber noch immer erhebt sich der Burgwall zu einer ganz stattlichen Höhe zwischen Wasser und Wiesen. Früher soll sogar die ganze Strecke zwischen Wildberg und Kerzlin Wasser gewesen sein. Achtzehn Dörfer übersieht man von ihm mit einem Blick, und die Städte Neu Ruppin, Wusterhausen und Fehrbellin schließen den Weiterlesen →

Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 20

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

V. Löwenberg und Gröditzburg

3. Die Burg

Zum Schutz der Stadt Löwenberg soll eine Burg, ein so­genanntes festes Haus, in früheren Zeiten bestanden haben und noch von Herzog Bolko I. bewohnt gewesen sein. Dieselbe ist aber spurlos verschwunden und nicht einmal der Platz genau anzugeben, wo dieselbe erbaut war.

4. Der Weiberkrieg

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Sagen der mittleren Werra 97

Von den Schätzen und dem Wein im Ringelstein

»Sehen Sie«, fuhr der erwähnte Eichel fort, »außer dem vielen Gold und Silber und außer den Edelsteinen soll ein großes Gewölbe voll des besten Weines unter dem Ringelstein liegen und ein riesengroßer Butterweck daneben stehen. Der Wein aber sei so steinalt, sagen sie, dass die Dauben der Fässer längst abgefault und die eisernen Reife von Rost zerfressen wären. Er liegt nur noch in seiner eigenen steinernen Haut. Aber nun passen Sie auf, jetzt kommt es. Sehen Sie, wenn unser gnädigster Landesherr dort oben aus dem alten Schloss einmal offene Tafel hielte und ein volles Glas auf die Gesundheit der Ringelsteiner tränke, so wären diese samt und sonders erlöst.

Dann käme das schöne Fräulein, überreichte dem Herrn die Schlüssel zu all den Schätzen und zu dem kostbaren alten Wein und alles wäre sein. Geschieht das jedoch nicht, so bleibt alles tief in der Erde verschlossen, bis nach der letzten großen Sintflut der Herr das Jüngste Gericht gehalten, wo sich die Gewölbe von selber öffnen. Dann gehen die From­men zu dem letzten Heiligen Abendmahl und bekommen dabei von dem alten Ringelsteiner Wein zu trinken.«
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 59

Der Räuberberg bei Krenzlin

Zwischen Bechlin und Krenzlin, aber auf Bechliner Grund und Boden liegt eine unbedeutende Anhöhe, der Räuberberg genannt, welcher, nach Feldmanns schon gele­gentlich erwähnten schriftlichen Aufzeichnungen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, auch der Hünenwall hieß. Von demselben geht folgende Sage.

Auf dem Berg lag, heißt es, ehedem in Gebüsch ver­steckt, ein Raubschloss, welches mit der gegenwärtig steinernen Brücke des Krenzliner Dammes durch einen Draht in Ver­bindung stand. Sobald nun ein Wagen die Brücke passierte, wurde durch diesen Draht eine Glocke im Schloss in Be­wegung Weiterlesen →