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Storys

Kybele

Kybele

Erde fiel dumpf auf das Holz. Panik stieg in Sabelina auf. Sie wollte schreien, doch kein Laut drang aus ihrer Kehle. Wieder erklang das bedrohliche Geräusch, als weitere Erdbrocken niederprasselten.
Sabelina wollte nicht sterben!
Sie wollte sich bemerkbar machen und mit bloßen Händen gegen den Sargdeckel hämmern. Doch sie war nicht in der Lage, sich zu bewegen. Ihr Körper versagte ihr den Dienst. Wie so oft in diesem schrecklichen Albtraum, der sie Nacht für Nacht heimsuchte. In dem sie lebendig begraben wurde und der nun wahr wurde.
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Der verfluchte Berg

Der verfluchte Berg

Es war eine Taverne im Nirgendwo, wo sich verirrte Wanderer trafen, umherziehende Händler und verruchte Söldner, die auf der Reise nach einem neuen Auftraggeber einen Unterschlupf für die Nacht suchten.
Außerhalb der schmuddeligen Herberge tobte ein Sturm am heutigen Abend. Schon drei Tage hielt der Regen an, jetzt goss es wie aus Kübeln. Dicke Wolken wälzten sich am Himmel, Blitze zuckten am Horizont. Die kleinen Bäche und Flüsse waren angeschwollen und drohten das Land zu überschwemmen. Auf den wenigen Straßen plagten sich die Wagen durch den Schlamm, durch den die Pferde knöcheltief wateten.
Im Inneren der Herberge, wo sich die Straßen kreuzten und durch breites Wiesenland hindurch in die Städte des Ostens und des Südens führten, zechten Männer und Frauen gleichermaßen und verfluchten das Unwetter. Kasim, der dickleibige Wirt, zwar erfreut über die zahlreichen Gäste, fühlte sich aber fast überfordert, weil aus jeder Ecke jemand nach ihm schrie.
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Der verfluchte Berg

Der verfluchte Berg

Es war eine Taverne im Nirgendwo, wo sich verirrte Wanderer trafen, umherziehende Händler und verruchte Söldner, die auf der Reise nach einem neuen Auftraggeber einen Unterschlupf für die Nacht suchten.

Außerhalb der schmuddeligen Herberge tobte ein Sturm am heutigen Abend. Schon drei Tage hielt der Regen an, jetzt goss es wie aus Kübeln. Dicke Wolken wälzten sich am Himmel, Blitze zuckten am Horizont. Die kleinen Bäche und Flüsse waren angeschwollen und drohten das Land zu überschwemmen. Auf den wenigen Straßen plagten sich die Wagen durch den Schlamm, durch den die Pferde knöcheltief wateten.

Im Inneren der Herberge, wo sich die Straßen kreuzten und durch breites Wiesenland hindurch in die Städte des Ostens und des Südens führten, zechten Männer und Frauen gleichermaßen und verfluchten das Unwetter. Weiterlesen →

Roboter zugelaufen

Ich warte nur auf meinen Freund, damit wir gemeinsam auf eine der neumodischen Schwerelosigkeitspartys gehen können. Er müsste gleich kommen, und ich bin sogar fast fertig. Ich kriege gerade meinen eng sitzenden Overall nicht zu. Die kurzen Hotpants betonen meine langen Beine, der Rest liegt eng an und die Ärmel sind sehr kurz, sodass man meine nackten Arme sehen kann. Nur den Reißverschluss auf dem Rücken bekomme ich nicht zu. Dafür benötige ich eine helfende Hand. Als es an der Türe klingelt, ja ich habe noch so ein altmodisches Glockenspiel, ziehe ich die langen Handschuhe an, die bis über den Ellbogen reichen und den gleichen blauen Farbton haben, wie mein Overall. Außerdem passt die Farbe gut zu meinen schulterlangen blonden Haaren. Auf dem Weg zur Tür werfe ich einen Blick in den Spiegel. Ich sehe umwerfend aus.
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Ein Licht in finsterster Nacht

Ein Licht in finsterster Nacht

Es war wieder eine dieser eiskalten Winternächte. Minutenlang stand ich am offenen Fenster und blickte über die schneebedeckten Baumwipfel.

Jeder Atemzug gefror zu Eis.

Kopfleere.

Ja, ich hatte den finalen Blues.

Jäh wurde ich von einem Plätschern aus meinen nicht vorhandenen Gedanken gerissen. »Ach ja!« Ich schloss Weiterlesen →