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Storys

Der bayerische Hiesel – Teil 7

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Hiesel als kurzer Hauptmann

Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als Hiesel, mehr des Gehens überdrüssig, als vom Gehen ermüdet, in einem dichten Wald sich unter eine Eiche legte und über seine bisherigen Schicksale nachsann. Plötzlich sprangen 10 bis 12 vermummte Kerle aus dem Dickicht und hielten ihm auf 5 Schritte die Mündungen ihrer Büchsen vor, mit dem Befehl, augenblicklich sein Gewehr und alles, was er bei sich habe, herauszugeben oder des Todes gewärtig zu sein. Hiesel sah wohl ein, dass er keinen Widerstand leisten könne. Er nahm also zur List seine Zuflucht.

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Xaver Stielers Tod – Kapitel 4

Xaver-Stielers-TodRobert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin

Viertes Kapitel

Der nächste Morgen war hell und herbstlich schön wie der vergangene Tag und brachte sogar in den kühlen Amtsraum des Untersuchungsrichters Germelmann etwas von seiner gütigen Freundlichkeit. Auch auf dem runden Gesicht Germelmanns lag ein Glanz von jovialer Helle. Seinen vollen Körper bequem in den tiefen Sessel vor dem Schreibtisch zurücklehnend, sprach er in gemütlichem Ton zu dem Polizeikommissar Bauer, der sich auf Weiterlesen →

Der Teufel auf Reisen 25

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Fünftes Kapitel – Teil 9
Abenteuer auf dem Lande

Onkel Gottfried hatte inzwischen in seinem Schlafrock gekramt. Schließlich zog er ein Papier aus demselben. »Hier ist auch noch ein Brief von Sonnenberg, den er wahrscheinlich in der Eile hat liegen lassen. Derselbe ist an Vampyr adressiert.« »Meine Herren, erscheint es gerechtfertigt, wenn ich denselben öffne?«, fragte der Baron. »Es handelt sich nämlich darum, vielleicht einem Komplott auf die Spur zu kommen, denn ich habe schon lange gegen Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 28

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Achtundzwanzigstes Kapitel

Nach jener Zusammenkunft zogen wir zu der Insel im Wälder-See, denn dort wollten wir Getreide säen, und nicht auf unseren alten Äckern an der Morte Rivière. Unterwegs blieben wir eine Weile liegen, um Zucker zu ernten, und machten uns dann auf den Weg, um die Handelsleute zu besuchen. Ais-kaw-ba-wis blieb bei den Frauen zurück. Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 14

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Der Teufelswirt und seine Galgengäste

Bei dem Schein der Holzfackel Gordians hatte der Junker einen schmalen Fußpfad bemerkt, der wenige Schritte hinter dem Gehöft um eine Waldecke bog.

Er schlug diesen Pfad ein, und wenige Minuten nach der Biegung desselben sah er ein ungewöhnlich großes Irrlicht aus dem festen trockenen Boden, nicht aus einem Sumpf, wie sonst, rasch aufflackern, woraus er schloss, dass es ein zauberisches Irrlicht sein müsse, jenes den Weg weisende Irrlicht, von dem ihm Norbert gesagt hatte. Weiterlesen →