Der bayerische Hiesel – Teil 19
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel in Todesgefahr
In einer ihm völlig fremden Waldung hatte Hiesel bis tief in die Nacht viel edles Wild erlegt und sich, mit Ungestüm einen angeschossenen Hirsch verfolgend, gänzlich verirrt.
Sein treuer Tiras, in solchen Fällen sein sicherer Wegweiser, war dieses Mal nicht bei ihm. Lange Zeit versuchte er es, sich mit dem Hirschfänger durch das dichte Gebüsch einen Weg zu bahnen. Allein anstatt einen gangbaren Pfad zu finden, geriet er immer tiefer hinein.
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Der Teufel auf Reisen 34
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 3
Des Teufels Anteil
Während Schwalbe auf diese Weise mit seinem zweideutigen Freund immer vertrauter wurde, was wir zu unserer tiefsten Betrübnis den Lesern leider nicht zu verschweigen vermögen, befand sich unser Hochstapler Hahnenfeder ebenfalls in einer rosigen Stimmung. Mit besonderem Behagen hatte er am anderen Morgen das Gold und die Banknoten überzählt. Was inzwischen aus dem jungen Mann geworden war, dem er beides abgenommen hatte, Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 18
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Neue Grausamkeiten
Einige Tage nach der Brautwerbung begegnete dem Hiesel und zehn seiner Kameraden der Hochfürstlich-Augsburg’sche Forstmeister zu Frankenhofen, Johann Conrad Hasel mit seinem Knecht Johann Unsorg im Wald, die gerade ihre Reviere begangen hatten.
Hasel war auch bei jener großen Streife gewesen, die den Hiesel gezwungen hatte, durch Erstürmung der Brücke von Schlingen sich Luft zu machen. Natürlich war hier an keine Schonung zu denken, denn sobald Hiesel seine Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 12
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Zwölftes Kapitel
»Ach, das ist ja doch alles Unsinn, Onkel Kommerzienrat. Lachhaft ist es geradezu, dass Graf Stefan seinen leiblichen Bruder gemeuchelt haben soll. Ich bin ganz unparteiisch in der Sache. Der Graf hat sich niemals viel aus mir gemacht. Aber eben darum. Ich sehe mit unbefangenen Augen und lasse mich durch diese sogenannten gravierenden Beweise nicht blind machen, vor denen ihr klugen Männer solch einen heiligen Respekt habt. Im Grunde sind wir Frauenzimmer doch viel klüger als ihr. Wir lassen auch bei Verstandesangelegenheiten das Herz mitsprechen.«
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Der Teufel auf Reisen 33
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 2
Des Teufels Anteil
Den Tag darauf bezog Glöckner das ihm empfohlene Zimmer und schon eine Woche später stand er mit dem Baron auf dem vertrautesten Fuße.
»Whist verstehen Sie jetzt«, sagte dieser eines Abends, »und mit dem Landsknecht geht es auch. Ich will Ihnen Weiterlesen
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