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Storys

Der Teufel auf Reisen 35

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 4
Des Teufels Anteil

Einige Wochen später erblicken wir den kühnen Abenteurer, der Schwalbe auf so unbarmherzige Weise ausgeplündert und seine Geliebte in nicht minder unedler Weise verlassen hatte, mitten im bewegten Pariser Leben. Er hatte bei Frau Lagemann seinen Empfehlungsbrief abgegeben und war von dieser mit Freundlichkeit empfangen worden. Herr von Rodenwald war ebenfalls kein Unmensch und nahm sich seiner, wohl hauptsächlich Weiterlesen →

Felsenherz der Trapper – Teil 6.7

Felsenherz-der-TrapperFelsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922

Band 6
Die Goldgräber der Jicarilla-Berge

Siebentes Kapitel
Der unterirdische Fluss

An einem klaren Herbstmorgen näherten sich vier Reiter, die am linken Ufer eines Flüsschens dahintrabten, den östlichen Ausläufern der Jicarilla-Berge. Es waren dies die Señora Frontera, Felsenherz, der Skalpierte und der Weiterlesen →

Der Freibeuter – Rettung aus Todesgefahr

Der-Freibeuter-Zweiter-TeilDer Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 8

Der Engländer lag in einem Zustand, der fast der Bewusstlosigkeit gleichkam. Seine Glieder waren kalt und starr, kaum fühlte er noch den leisen Pulsschlag seines Herzens. Doch seine Seele zuckte, von Angst getrieben, ohne dass sie sich selbst hätte klar bewusst werden können. Endlich vernahm er Geräusch und sah beim dürftigen Schneeschein, wie die ihm gegenüberstehende Wand zurückwich. Einen Augenblick darauf vernahm er den Schall zweier Schläge, mit den Mordäxten auf die Schädel der beiden Leichen fast zu gleicher Zeit geführt, und dieser Ton schnitt ihm so durch die Seele, dass ihn die Besinnungskraft verließ. Als er wieder zu sich kam, mochte wohl über eine Stunde verflossen sein, und er hörte einige Stimmen. Ein matter Lichtstrahl von einer trüben Laterne blitzte Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 20

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Die Nürnberger hängen keinen, außer sie haben ihn

Hiesel war kaum wieder bewaffnet, als er es fast nicht über sich gewinnen konnte, ruhig davon zu gehen. Nur die dringenden Bitten Afras, deren Leben sonst nach den Gesetzen der Bande auf dem Spiel stand, wenn sie der Befreiung des Hiesel wäre überwiesen worden, konnten ihn bewegen, seine glühende Rache zu verschieben.

Auch wie es nun dem Trüffelhund ergehen werde, lag ihm sehr am Herzen. Er konnte nicht undankbar gegen Leute sein, die ihm Wohltaten erwiesen.
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John Tanner – Das Leben eines Jägers 40

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Vierzigstes Kapitel

Ich nannte den beiden Handelsleuten den Namen des Menschen, welcher mich verwundet hatte, und sie hielten es für zweckmäßig, mich sogleich zum Dorf zu bringen, welchem Ome-zhuh-gwut-oons angehörte. Sie sagten, wenn es uns gelänge, seiner habhaft zu werden, so wollten sie mir zur Rache behilflich sein, und ich sollte ihn auf der Weiterlesen →