Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 19. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Neunzehntes Kapitel
Das Leben in der Armee in Fort McPherson
Im Frühjahr 1870 setzte Will seinen Entschluss vom Vorjahr in die Tat um und ließ sich in der schönen Landschaft westlich des Platte River nieder. Nachdem er eine Unterkunft vorbereitet hatte, in der sich seine Familie wohlfühlen würde, nahm er Urlaub und reiste nach St. Louis, um seine Frau und seine Tochter Arta, die inzwischen ein hübsches dreijähriges Mädchen war, abzuholen.
Der Ruhm von Buffalo Bill hatte sich weit über die Prärie hinaus verbreitet und während seines einmonatigen Aufenthalts in St. Louis stand er im Mittelpunkt großer Aufmerksamkeit. Als sich die Familie auf die Abreise in ihr neues Zuhause an der Frontier vorbereitete, Weiterlesen
Die Hexen von Lancashire Band 1 – Kapitel 4
Die Hexen von Lancashire
Erster Band
Ein Roman aus dem Pendle-Wald von William Harrison Ainsworth
Leipzig, 1849
Einleitung
Der letzte Abt von Whalley
Viertes Kapitel
Der Fluch
Die gefangenen Geistlichen hatten zusammen mit ihrer starken Eskorte unter dem Kommando von John Braddyll, dem High Sheriff der Grafschaft, die vergangene Nacht in Whitewell im Bowland Forest verbracht. Dem Abt wurde gestattet, vor Antritt seiner letzten Reise eine Stunde lang in einer kleinen Kapelle auf einem benachbarten Hügel zu beten. Von dort aus konnte man Weiterlesen
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 14
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben
Kapitel XIV.
Der Letzte der FLYING SCUD
So seltsam es auch erscheinen mag: Miriams Fürsprache verschaffte ihr viele Freunde unter den Mitgliedern dieser Besatzung. Hätte sie sie um Hilfe gebeten, hätten sie ihre Ehre und ihr Leben mit dem eigenen verteidigt. Selbst unter den rauesten Männern kann ein letzter Funke dessen, was Männlichkeit ausmacht, zurückbleiben.
Zitternd wie Espenlaub war Kidd in seine Kajüte gegangen. Doch nach wenigen Minuten überwältigte seine natürliche Tapferkeit seine Nerven. Er schlug mit der Faust auf den Tisch und rief laut: »Ich werde diesen Jungs das Leben retten! Verdammt, sie sind aus mutigem Holz geschnitzt und würden niemals Verrat begehen! Ich werde sie zur Räson bringen. Ich werde sie dazu bringen, mir zu Weiterlesen
Kopmann to Bergen – Kapitel 1
Heinrich Smith
Kopmann to Bergen
Eine Erzählung aus dem Seemannsleben
Verlag Otto Spamer, Leipzig, 1902
Kapitel 1
Die Faktorei der Hanse zu Bergen
Ja, er war ein Kaufmann in Bergen – und ein gewaltiger noch dazu. Kein Einzelner, ausgerüstet mit geistiger Kraft und bedeutenden Mitteln, sondern eine festgeschlossene Gilde, deren Kontor den stolzen Namen Kopmann to Bergen führte. Heute ist von dem, was zur Blütezeit des Hansebundes sein Stolz war, äußerlich kaum noch ein Schatten übrig. Es ist ein erstaunliches, stolzes und kühnes, zugleich aber auch ein entsetzliches Bild dieser in Waffen hinter Wällen und Mauern handelnden Kaufmannsgilde, welche die Macht der Herren und Gebieter des Landes zu einer Schattenherrschaft herabdrückte.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 12
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 12
Banknoten
Nachdem Richard Diana verlassen hatte, als sie ihm ihre Schwäche gestanden hatte, eilte er auf seinem Pferd in einem Tempo, das seinen Gedanken entsprach, nach Hause.
In seiner Wohnung zog er sich in sein Zimmer zurück und setzte sich hin, um ernsthaft über alles nachzudenken, was geschehen war.
Nun waren ihm zwei Dinge klar geworden: Erstens erkannte er, dass er einer unehrenhaften Leidenschaft nachgegeben hatte, die sich auf die Beziehung zwischen Diana und dem Baronet bezog. Zweitens wurde ihm bewusst, dass Diana selbst dann, wenn Weiterlesen
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